STIL

iPhone SE

Sarah Wetzlmayr

Für viele die bisher ein iPhone 6 genutzt haben wird es ein wenig wie heimkommen sein wenn die das neue iPhone SE in de Hand halten, denn es sieht aus wie das altbekannte 5er. Doch innen drinnen ist es doch ein bisschen gereift.

von Sarah WetzlmayrGanz oben am Spannungsbogen sitzt dieser Apple-Konzern, und jedes Mal wenn sie eine News-Meldung dort raushauen überspannt sich nicht nur der, sondern es zerreißt beinahe auch die breite Öffentlichkeit. Es könnte ja ein neues iPhone, ein neues iPad, die iWatch oder ein Apple-Auto im nächsten Moment um die Ecke kommen. Kommt es von Apple liegt die Latte der Erwartungen auf jeden Fall ziemlich hoch.

Letzte Woche war es in Cupertino wieder einmal so weit: Nicht nur das neue iPhone SE wurde präsentiert, sondern auch neues iPad Pro sowie Neuheiten für iOS 9.3, Apple Watch und Apple TV. Der Spannungsbogen schon rissig vor lauter Überspannung. Dabei ist das neue iPhone nicht sehr viel mehr als das Produkt geschickter Recycling-Verfahren. Design und Optik übernimmt es weitgehend vom iPhone 5, das Innenleben von seinem großen Bruder dem iPhone 6. Zur Austattung gehören zum Beispiel der A9-Prozessor samt M9-Motion-Coprozessor und der Grafikchip des iPhone 6s. Die Kamera kommt ebenfalls mit einer Auflösung von 12 Megapixel daher und auf der Frontseite ist eine 5-Megapixel-Linse verbaut. 3D-Touch gibt es allerdings doch nur beim großen Bruder. Außerdem ist es mit seinen 113 Gramm ein wahres Federgewicht. Das iPhone SE ist somit ein technisch ziemlich ausgereiftes Kerlchen in den alten Hochwasserhosen seines noch älteren Bruders.

Die eigentliche Überraschung gilt allerdings dem Preis: ab 399 Dollar bzw. 479 Euro mit 16 GB gibt es das SE bereits im Handel. Die zweite Speichervariante mit 64 GB wird 579 Euro kosten. Ab 29. März kann man diese Special Edition bestellen und Anfang April wird es dann ganz normal im Handel zu kaufen sein.

Foto: Getty Images