Essen

Neues aus dem Schapsladen: Gin-Eis in Wien

Sarah Wetzlmayr

Draußen ist es mittlerweile höllisch heiß. Abkühlen kann man sich paradoxerweise in einem Eissalon der Sweet Hell heißt.

Andreas Bachofen, Betreiber der Sweet Hell Eissalons in Wien, findet die Hölle deutlich süßer als das Leben. Deshalb kann er auch mit dem Dolce Vita-Gefühl sämtlicher anderer Wiener Eissalonketten nichts anfangen. Bei ihm sind die Stanitzel schwarz, werden mit Aktivkohle eingefärbt und lassen die Wiener Bezeichnung für „Tüte“ beinahe zu süßlich dafür wirken. Früher hätte man sich wohl gedacht, es würde tiefschwarze Eistüten erst geben, wenn die Hölle auch tatsächlich zufriert, nun befindet sich die eingefrorene Hölle direkt auf einer schwarzen Waffel und schmeckt dabei verdammt gut.

Drei Filialen gibt es mittlerweile. Alle drei lassen, durch ihr äußeres Erscheinungsbild eher vermuten, ein neues Lokal zur Beheimatung regelmäßiger Harley-Treffen hätte eröffnet. Doch am Glühen sind hier nur die Gäste, drinnen gibt es Gefrorenes. Viele Eissorten entstehen als Geschmacksexperimente und verlangen den Gästen einiges an Mut ab. Mut anessen kann man sich allerdings auch – schließlich gibt es hier auch ein Gin-Eis, das auf sämtlichen Social Media-Plattformen schon mehrfach die Runde machte. Eine Ende der Sweet Hell-Expansion ist erst in Sicht, wenn die Hölle wirklich zufriert. In der Zwischenzeit brennt Bachofen für seine experimentellen Eissorten und plant bereits weitere Standorte zu eröffnen. So süß kann die Hölle schmecken.

Mittlerweile gibt es drei Sweet Hell Filialen in Wien, die täglich von 13.00 bis 21.00 geöffnet sind.

sweethell.at

Wir haben es wieder getan!😎 Das nächste Eis unserer Over 18 Serie ist ein Gin Sorbet aus dem besten Gin der Kesselbrüder! Das WienGin Sorbet👌😉

Posted by Sweet Hell Eissalon on Donnerstag, 22. Juni 2017

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