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Rückbanksex: So funktioniert Sex im Auto

Sarah Wetzlmayr

Auch wenn Autokinos schon längst niemanden mehr interessieren, ist Sex im Auto nach wie vor noch ein Thema. Damit der Auto-Spaß nicht zu einem Trennungsgrund wird, sollte man sich über ein paar grundlegende Dinge aber schon ein paar Gedanken machen.

Sex on the road ist längst noch nicht so out und vergessen wie Sex im Autokino. Oder auch einfach Autokino. Damit sich aber keine Gurtschlösser in den Rücken graben oder wilde Schmusereien von Airbags unterbrochen werden, sollte man einige wichtige Dinge beachten.

_01. Erwartungshaltung und Haltungsnoten runterschrauben. Sex im Auto passiert meistens spontan und findet unter sehr beschränkten Rahmenbedingungen statt. Orgasmusgarantie gibt es deshalb weder im Ford Focus noch im Maserati.

_02. Umgebungscheck. Irgendwo auf einem grindigen Parkplatz, zwischen überquellenden Mistkübeln und inmitten einer Brösel aufpickenden Taubenschar kommt dann vielleicht nicht ganz so einfach die richtige Stimmung auf. Es gilt deshalb: Auch wenn man sich in einer Blechkiste befindet, sollte man nicht vollständig alles ausblenden was sich draußen so abspielt. Sonst reicht es eventuell nicht mal fürs Vorspiel.

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_03. CD, Radio oder Spotify-Playlist? Kommt vermutlich auf das Baujahr des Autos an. Hauptsache ist: Die Musik passt zur Stimmung und man schaltet, während all der Turnübungen, nicht unabsichtlich Radio Maria ein.

_04. Tür auf oder Hose runter? Kommt darauf an, was man so vorhat. Sollte es nicht genügen einfach den Hosenstall aufzumachen, beginnt die eigentliche Herausforderung genau in diesem Moment. Wer sich schon mal in einem Mini umziehen musste, weiß vermutlich wovon hier die Rede ist. Vergesst also sexy und beeilt euch einfach.

_05. Lümmel aus der ersten oder aus der zweiten Bank? Die Frage ob vorderer Sitz oder Rücksitz gibt es vermutlich schon so lange wie das Automobil selbst. Patentrezept gibt es keines. Kommt darauf an was man vorhat (siehe Punkt 4) und ob man sich in einem SUV oder in einem Nissan Micra befindet. Letzteres ist übrigens sowieso nicht zu empfehlen.

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