GleneaglesHomebase für Lords und Ladies

Sophisticated! Schottlands exklusivste Bar und ur-britische Freizeitvergnügen im Stile von „Downton Abbey“.

Gleneagles
  • Bild: (c) Getty Images/iStockphoto (Nina Allerton)
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Reisen23.07.2013 | 14:19 Roland Graf(wiener)

Wahrer Luxus besteht in den Wahlmöglichkeiten. Welche Polster-Füllung man bevorzugt, darf man im Fünf-Stern-Haus „Gleneagles“ per „pillow menu“ auswählen. Wo ansonsten Staatsoberhäupter – deshalb das Schröder-Putin-Berlusconi-Bild in der Lobby – nächtigen, lässt sich aber auch abseits der Golfsaison einiges erleben. Und sei es nur, dass man die Kaminfeuer-Fernbedienung testet. Bekannter als dafür ist das Hotel allerdings für die drei anschließenden Plätze, auf denen auch der Ryder Cup Station macht.

Beheizte Leder-Garnituren

Für Nicht-Golfer wartet im Clubhaus dennoch Sehenswertes, einer der exklusivsten Whiskies, Johnnie Walkers „Blue Label“, hat hier seine „Blue Bar“ eingerichtet. Wie zu Zeiten des Wilden Westens kann man hier „seine“ Flasche deponieren und immer daraus trinken, wenn man in der Gegend ist. Serviert wird aber auch Durchreisenden, sie sitzen bei geöffnetem Dach auf geheizten (!) Chesterfield-Garnituren um das Kaminfeuer und blasen Zigarrenrauch in den Nachthimmel. Die Edel-Variante zur Umgehung des Rauchverbotes zeigt, dass hier der Gästewunsch auf jeden Fall respektiert wird.

Falken oder Tontauben

Weniger mit sich reden lässt Ian, der Shooting Instructor, wenn es um wattierte Schutzwesten geht. Wir bekommen keine, die Ladies schon. Begründung: „You are men“! Tontauben, die die Flugbahnen von Fasan und Moorhuhn imitieren, zu treffen, macht zwar Spaß, aber nur wenn man nicht mitzählt, wie wenig „Wild“ tatsächlich erlegt wird. John, der Falkner, zeigt ebenfalls gerne, was seine Greifvögel gelernt haben. Das große Geld mit den abgerichteten Turmfalken und Schneeeulen („Seit Harry Potter wieder ziemlich in“) macht man zwar in Arabien, verrät John, ausgebildet werden die Tiere aber in den schottischen Highlands.

Dorthin, genauer gesagt an die Spey, führt man die Hotelgäste ebenfalls gerne, das nötige Kleingeld für das Fliegenfisch-Revier sollte man aber mitbringen. Etwas günstiger kommen da schon die Whiskies, die man „ab Hof“ bei den Speyside-Destillerien erwerben kann. Oder man holt den Einkauf im „Whisky-Shop“ des Gleneagles nach, dessen Raritäten schon einmal mehr kosten können als eine Woche Aufenthalt.

Buchungen und Packages unter: www.gleneagles.com

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