Live and Let Live: Vegetarier im Vormarsch

Immer mehr zweifeln Menschen daran, ob es richtig ist, Tiere zu essen. „Live And Let Live“ erzählt die Geschichten von sechs Menschen, die entschlossen haben, auf Tierprodukte zu verzichten.

Der Trend Tierprodukte zu vermeiden setzt sich immer mehr durch und in vieler Hinsicht macht das Sinn. „Live And Let Live“ beschäftigt sich mit der Geschichte von sechs Menschen, die unabhängig voneinander entschlossen haben, Tierprodukten zu entsagen – im Film sieht man, wie diese Entscheidung ihr Leben verändert hat.

Jan Gerdes und Karin Mück verwandelten einen Hof im Norden Deutschlands, auf dem Jan Intensivtierhaltung von „Milchkühen“ betrieb, in einen „Lebenshof“ für Tiere, der Kühen, Pferde und Schweine sowie für Tiere, die vor dem Tod gerettet wurden. Ria Rehberg und Hendrik Haßel befreien nachts Hühner, um die Umstände unter denen sie gehalten werden, zu dokumentieren und so eine öffentliche Debatte anzustoßen. Aaron Adams, ein Chefkoch, der selbst Kaninchen schlachtete und Gänsestopfleber anbot, konnte das eines Tages nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren und machte ein veganes Restaurant auf. Rad-Profi Jack Lindquist, der für Olympia 2016 in Rio trainiert, fand heraus, dass er durch eine rein pflanzliche Ernährung seine Leistung steigern kann.

Neben diesen persönlichen Schilderungen zeichnet „Live And Let Live“ die Entwicklung der veganen Bewegung nach – von den Ursprüngen in London 1944 zu einem Lebensstil, den immer mehr Menschen praktizieren.


Alles zum Film und den Screenings, die man auch privat veranstalten kann, gibt es auf www.letlivefilm.com.

Dieser Clip, der in letzter Zeit viral durch das Internet ging, verdeutlicht, wie sich der Fleischkonsum der Menschen und die gnadenlose Überproduktion äußert. Diese sechs Minuten sollte man gesehen haben!