Montblanc und Ferrari mit neuem Füllfederhalter
Montblanc und Ferrari bringen im Oktober die neue „Inedita Special Edition“ ihres gemeinsamen Füllfederhalters auf den Markt.

Auffällig sind die Carbon-Applikationen mit PVD-Beschichtung, das Ferrari-Emblem in Aluminium und eine Goldfeder aus 750er Gold, verkauft wird die Edition ab Oktober in Montblanc- und ausgewählten Ferrari-Boutiquen weltweit.
Wer das Wort „Tailor Made“ bei Ferrari hört, denkt zuerst an Lack in Wunschfarbe und Innenausstattung nach Maß, nicht an Schreibgeräte. Seit gut einem Jahr aber gibt es die Schnittstelle: Montblanc übersetzt Ferraris Personalisierungsprogramm in Füllfederhalter, zuerst mit der hölzernen, an die GT-Boliden der Fünfzigerjahre erinnernden „Classica“. Jetzt folgt die zweite Ausgabe, und die bricht bewusst mit dem warmen Retro-Charme des Vorgängers.
Vom Lenkrad ins Federhaus
Statt Sapeli-Holz und Chrom setzt die „Inedita“ auf Carbon mit PVD-Beschichtung, eine Anspielung auf Ferraris moderne Leichtbau-Sprache. Das Montblanc-Emblem am Kappenkopf trägt die Farbe „Azzurro Dino“, ein Blauton, der auf die legendären Dino-Modelle der Marke verweist, während bei der „Classica“ noch das Modena-Gelb dominierte. Geblieben ist die Cavallino Rampante, das springende Pferd, hier als Aluminium-Applikation auf dem Schaft. Jene Figur, die Enzo Ferrari einst von Gräfin Baracca geschenkt bekam, der Mutter des Fliegerhelden Francesco Baracca, und die seither für Mut und Sieg steht. Unter der Kappe wartet wie bei der „Classica“ eine handgefertigte Feder aus 750er Gold.
Was kostet der neue Stift?
Einen offiziellen Preis für die „Inedita“ nennt Montblanc zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht, die Vorgänger-Edition „Classica“ bewegt sich international im Bereich von rund 4.000 Euro. Verkauft wird die neue Edition ab Oktober in Montblanc-Boutiquen weltweit, in Wien liegt die naheliegende Adresse am Graben 15 in der Innenstadt.
Zwei Marken, eine Idee
Ferraris Tailor-Made-Programm gliedert sich in drei Linien, Classica, Inedita und Scuderia, jede mit eigener Formensprache. Montblanc überträgt sie der Reihe nach auf die Meisterstück-Silhouette von 1924, jenes Modell, das schon lange vor jedem Auto für Handwerk stand. Die dritte Ausgabe, Scuderia, dürfte folgen, wenn Montblanc dem eigenen Rhythmus treu bleibt.
Wer mit diesem Stift unterschreibt, hält im Grunde einen sehr kleinen, sehr teuren Rennwagen in der Hand. Nur dass der nie eine Kurve fahren wird.
Hinweis für die Bildauswahl: Zum Redaktionsschluss lagen keine offiziellen Pressefotos der neuen „Inedita“-Edition vor (Markteinführung erst Oktober). Die verwendeten Bilder zeigen die Design-DNA der Tailor-Made-Linie an der Vorgänger-Edition „Classica“ (Sapeli-Holz statt Carbon). Bitte bei Freigabe durch offizielle Inedita-Fotos ersetzen, sobald Montblanc sie zur Verfügung stellt.




