KULTUR

Reisetipp: „Kolumbien ist eines der wenigen Länder, in dem noch nicht alle waren“

Alex Pisecker
Lässige Hotels, tolle Restaurants: Cartagena in Kolumbien gilt als absoluter Jet-Set-Tipp – als neue Top-Destination für Überflieger.

„Been there, done that.“ Gehört dieser Satz zu Ihrem Standardrepertoire? Als einer, der die Welt kennt wie seine Westentasche? Dann lesen Sie ruhig weiter – diese Destination ist mit Sicherheit auch für Sie noch ein weißer Fleck auf der Landkarte.

„Kolumbien ist eines der wenigen Länder, in dem noch nicht alle waren. Eine Mischung aus „Gruseln“ – wegen der Vergangenheit – und Pionierfeeling, weil man alleine – ohne Touristen – unterwegs ist“, sagt Andreas Beutl von art of travel. „Trotzdem gibt es eine gute Infrastruktur.“

Abenteuer pur


Das Land, in dem die Legende vom „Eldorado“ entstand, lässt sich auch zu Fuß oder auf dem Pferd erkunden, etwa auf den eindrucksvollen Caminos Reales von Barichara -ein Wegenetz, das früher von indigenen Völkern genutzt und im 19. Jahrhundert von einem deutschen Ingenieur befestigt und ausgebaut wurde. Es führt durch charmante Kolonialdörfer und bietet neben schönen Wanderungen auch die Möglichkeit zu Raftingtouren.

Selbst in Argentinien aufgewachsen, gilt Beutl als einer der erfahrensten Touristiker für Lateinamerika. Und es klingt beruhigend, aus seinem Munde zu hören: „Sicherheit ist kein Problem. Normale Vorsichtsmaßnahmen, wie in Großstädten, reichen.“

Upcoming Jetset-Destination

Cartagena gilt überhaupt als sicherste und bestbewachte Stadt Kolumbiens. „Sie ist eine der Upcoming Jetset-Destinationen mit vielen Boutiquehotels und tollen Restaurants. Kolumbien entwickelt eine erstklassige gastronomische Kultur, die südamerikanische, karibische und europäische Elemente kreativ vereint.“ Einen Lokaltipp hat Beutl gleich parat: „Das ‚1621‘ ist das beste Restaurant, das ich in Kolumbien kenne. Setting im Innenhof, exzellenter Service, Essen hervorragend. Gesamterlebnis beeindruckend.“