AKUT

NOCH BildungsFERNER

Franz J. Sauer

Drei Kabarettprogramme in nicht ganz vier Jahren – Andreas Ferner ist nicht nur einer der besten, sondern auch einer der schnellsten Kabarettisten in Österreich. Was vermutlich daran liegt, dass einem Lehrer nicht so schnell der Stoff ausgeht. Premiere ist am 5.10. im Radio Kulturhaus, wir verlosen Karten für die Vorstellung am 8.10. im AERA.

Er ist Kabarettist, Schauspieler, Vater, Lehrer, Ehemann, Comedian und all das jeweils für sich mit umfassender Leidenschaft. Das alles in einen 24-Stunden-Tag zu packen ist für einen normalen Menschen ein Ding der Unmöglichkeit, nicht so für den Floridsdorfer Andreas Ferner, der mit gerade mal 44 Jahren schon sein sechstes Kabarettprogramm vom Stapel lässt, als Darsteller in Serien wie „SOKO Donau“ oder „Schlawiner“ reüssiert, aber auch einen aufmüpfigen Widerpart für Trainer Hans Krankl in der ORF-Doku „Das Match“ gab.

Man kennt den Ferner jedenfalls und das nicht nur als Schüler der HAK / HAS Sacré Coeur Wien, wo er seit 1999 als Lehrer für kaufmännische Berufe unterrichtet, und zwar deshalb: „Ich stellte mir damals die Frage: wie kann man als Kabarettist von Anfang an vor vollem Haus zu fixer Gage auftreten und gab mir selbst die Antwort: Als Lehrer.“ Einer wie Ferner schafft es geschickt, zwei absolut divergierende Disziplinen, eben das Unterrichten als Lehrer und das Unterhalten als Kabarettist insofern unter einen Hut zu bringen, als sich bei ihm das eine durch das andere befruchtet. Folgerichtig hieß das Programm, mit dem (Kabarettist) Ferner in die Oberliga der heimischen Comedians aufstieg, „Schule, Oida!


 

Foto: (c) Eryk Kepski

Seither sind fünf Jahre vergangen, nach exzessivem Touren und einigen TV-Auftritten startete bereits 2016 Andreas Ferners zweites Schulprogramm „BildungsFERNER“ (Regie: Marion Dimali), sozusagen als Pisa-Test für Erwachsene, der die Lachmuskeln besser trainiert als die tägliche Turnstunde. Die Inhalte der beiden Programme, so beschwört deren Erfinder, sind viel weniger erfunden oder erdacht als man sich das denken würde, einem Lehrer geht diesbezüglich, da ist sich Ferner sicher, niemals der Stoff aus.

Obwohl erst zwei Jahre her hat sich seit dem Start von BildungsFERNER viel in der Welt verändert. Trump ist Präsident der USA, Häupl ist nicht mehr Wiener Bürgermeister. Es brauchte also sozusagen ein „Facelift“ des erfolgreichen Werkstückes, das nun mit „NOCH BildungsFERNER“ am 5. Oktober im Wiener Radio Kulturhaus seine Premiere feiert.

Wir verlosen hier und jetzt 3×2 Tickets und zwar für die Show am Montag, den 8.10. im Wiener AERA. Viel Glück!