Manfred Baumann feiert 20 Kalenderjahre
Der Wiener Fotograf Manfred Baumann feiert 20 Jahre seines Kalenders und lädt dazu Ralf Moeller, Sky du Mont und Johnny Logan ins ViENNABallhaus. Am 6. Oktober 2026 wird im Wiener Nobelclub gefeiert, mit Society von Claudia Effenberg bis Alfons Haider.

Mit 16 stand Manfred Baumann noch hinterm Tresen bei Julius Meinl, wo er nach der Hauptschule eine Lehre begann und später sogar ein Jahr lang Filialleiter war. Dass daraus einer der gefragtesten Fotografen des Landes werden würde, war damals nicht abzusehen. Zwanzig Jahre später ist sein Name auf einem eigenen Kalender zu lesen, der prominent genug ist, um Hollywood ins Ballhaus zu locken.
Was steht beim Jubiläum auf dem Programm?
Gefeiert wird am 6. Oktober 2026, Einlass 18 Uhr, in der Berggasse 5 im ViENNABallhaus. Durch den Abend führen Monica Weinzettl und Gerold Rudle, auf der Bühne stehen der dreifache Song-Contest-Sieger Johnny Logan und US-Entertainer Andy Lee Lang. Als Special Guests kommen die Hollywood-Namen Ralf Moeller („Gladiator“) und Sky du Mont („Der Schuh des Manitu“), dazu eine lange Gästeliste heimischer Society von Claudia Effenberg über Alfons Haider bis Claudia Reiterer.
Wie wurde aus dem Meinl-Lehrling ein Star-Fotograf?
1995 zog Baumann nach Kanada, um dort als Fotograf zu arbeiten, zwei Jahre später kehrte er als freier Fotograf nach Wien zurück. Ab 2002 fotografierte er internationale Stars, als Ersten den „James Bond“-Darsteller Roger Moore, mit dem er danach befreundet blieb. Es folgten unter anderem Tony Curtis, Kirk Douglas im Alter von 103 Jahren, Angelina Jolie und Bruce Willis. Seit 2020 zeigt eine Dauerausstellung seiner Lipizzaner-Fotografien in der Spanischen Hofreitschule, seit einigen Jahren ist er zudem Honorary Ambassador von Jane Goodall, deren Porträt er zum 100-Jahr-Jubiläum von Leica an der Leica Wall in New York präsentierte. Bereits 2017 zeigte das WIENER eine Hommage an den Starfotografen.
Was plant Baumann als Nächstes?
Sein Management kündigt für die kommenden Jahre eine neue internationale Ausstellungsserie und einen umfangreichen Bildband an, dazu ein mögliches Interview mit der Redaktion. Details dazu sind laut eigenen Angaben noch in Vorbereitung, Termine und Titel stehen noch nicht fest.
Zwanzig Kalenderjahre später hat der einstige Meinl-Lehrling also sein eigenes Blatt in der Hand – eines, das noch immer prominent genug ist, um Hollywood-Legenden ins Ballhaus zu locken.





