AKUT

Auf Brüste starren hält gesund

Sarah Wetzlmayr

Die besten Nachrichten an einem tristen Herbsttag: Sich ab und zu mal Brüste anzuschauen hält fit und gesund!

Neocitran und Penicillin sind nichts dagegen: Denn das scheint definitiv der Durchbruch in Sachen Gesundheit zu sein. Für die Männerwelt auf jeden Fall. Wie eine amerikanische Studie nämlich vorgibt bestätigen zu können, leben Männer die hin und wieder gerne mal das ein oder andere einschlägige Magazin zur Hand nehmen länger. Deutsche Wissenschaftler, die sich wohl dem ein oder anderen Selbsttest bereits unterzogen haben, versuchten nämlich zu messen und aufzuzeichnen was passiert wenn das männliche Auge vom Gesicht einer Frau Richtung Süden wandert. 10 Minuten gepflegtes Spannertum sollen dieser Studie zufolge in etwa denselben Effekt haben wie 30 Minuten Workout in der Muckibude. Das Geheimnis steckt allem Anschein nach in der Blutzirkulation. Die soll hierdurch nämlich ordentlich in Schwung gebracht werden. Doch es wird noch besser: Die Resultate schlagen sich ebenfalls in einer deutlichen Verringerung des Herzinfarktrisikos nieder. Und 4 bis 5 Jahre mehr? Super, da kann man schon was damit anfangen (und nicht nur sich noch mehr Brüste reinzuziehen). Kleiner Nachtrag der Studie für Männer über 40 – denn hier wird die Studie besonders explizit:  Männer über 40, die sich für circa 10 Minuten etwas größeren Körbchengrößen widmen, erzielen die besten Resultate.

Die Studie ging (wie könnte es auch anders sein) sofort viral. Doch hier hat scheinbar jemand die Satirepistole gezückt – denn sie war ein Hoax. Schade eigentlich, es wäre fast zu schön gewesen um wahr zu sein. Ganz so falsch lagen die Trolle aber dennoch nicht: Men’s Health bestätigte nämlich kurz darauf die positiven Effekte solch schöner Anblicke – Männer die sich gerne mal den weiblichen Rundungen hingeben sollen nämlich klügere und gesündere Entscheidungen über ihr Leben treffen. So wiederum eine Studie, diesmal tatsächlich in den Archives of Internal Medicine. 


Also, trotz Hoax, insgesamt ganz gute Nachrichten – und ein guter Grund die alten Playboys wieder rauszuholen.