Pflege

Studie: Bart macht attraktiv und gesund

Ein Vollbart ist längst keine haarige Angelegenheit mehr, sondern eine recht sexy Sache. Und er macht auch noch gesund. 

Auf den Punkt der Attraktivität wollen wir später nochmal kurz eingehen, obwohl es da gar nicht mehr so viel Erklärungsgrundlage bedarf – dass Frauen grundsätzlich auf Typen mit Bart stehen, wissen wir nämlich eh schon lange. Spannender wird es beim Gesundheitsaspekt, obwohl sich dieser ganz einfach erklären lässt. Im Sommer schützt der Bart, bei der harten Arbeit am Feld zum Beispiel (oder auch einfach nur einem ausgedehnten Shopping-Ausflug auf der Mahü), die sensible Gesichtshaut vor der Sonneneinstrahlung. Sollte zwar kein tatsächlicher Ersatz für Sonnencreme sein, doch eine Studie an University of Queensland stellte fest, dass ein Vollbart ungefähr dem Lichtschutzfaktor 21 entsprechen würde. Zusätzlich bieten die Borsten im Gesicht auch noch Schutz vor Pollen. Allergiker sollten also im kommenden Frühjahr an ihrer Gesichtsbehaarung arbeiten.

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Wer nicht nur gesund sein möchte, sondern es auch darauf angelegt hat, den Rest seines Lebens nicht in einer Junggesellenbude verbringen zu müssen, der sollte sich ebenfalls von seinem glattrasierten Ich verabschieden. Forscher des Journal of Evolutionary Biology fanden nämlich heraus, dass ein 3-Tage-Bart äußerst vorteilhaft für das erste date wäre, ein Vollbart allerdings schneller zu einer ernsthaften und längerfristigen Beziehung führen würde. Warum? Ein bisschen Pelz im Gesicht lässt den Mann fruchtbarer und überlebensfähiger wirken. Gilt aber vermutlich auch nur, wenn er dazu keine bunt gemusterten Socken und eigenartige 500-Euro Hochwasserhosen trägt. Der Hipster hat ja schließlich nicht mal 2017 wirklich überlebt.


 

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