KULTUR

Yung Hurn, Baby!

Er trinkt gerne Stoli, würde, um seiner Freundin samt Schwiegereltern zu imponieren, glatt Opernsänger werden, und der Süddeutschen Zeitung verriet er, dass wenn er „Handy läutet, oben steht Mama“ rappt, diesen unsäglichen Moment auf der Clubtoilette meint, bei dem gerade ein bisserl Marschierpulver den Bildschirm des Smartphones ziert, die Mama plötzlich anruft und man sich beim Schnee­zischen urplötzlich beeilen muss. Weil wegwischen will man sie ja nicht. Also die Mama, nicht die Line.

Text: Maximilian Barcelli

Die Rede ist vom Donaustädter Julian Sellmeister, der seit einigen Jahren die Rap-Szene als Yung Hurn ordentlich aufmischt.


Yung Hurn performt bei der Bread & Butter im Festsaal Kreuzberg, 2017 in Berlin. Foto: (c) Sean Gallup/Getty Images for Zalando

Da man die umstrittene Genialität des Herrn Hurn aber sowieso nur schwer in Worte fassen kann (Versuchen tun wir es aber allemal: „Baby, wenn du willst, dann werd’ ich Fußballspieler, spiel’ die ganze Zeit, wie in Fifa. Schau, ich mach’ Tricks mit der Ball und am Ende schieß’ ich ihn ins Tor hinein. Baby, nenn’ mich Alaba.“ Zitat Ende.), verweisen wir auf YouTube. Oder auf zwei Konzerte, die ­Anfang Dezember in Linz und Wien über die Bühne gehen. Vorher aber bitte: YouTube. Ist nämlich nicht jedermanns Sache.

Yung Hurn

Termine: 01.12. im Brucknerhaus Linz und 02.12.2018 im Gasometer Wien
Infos: livefromearth.de
Tickets: oeticket.com

Kollege Samir Köcks Hommage an Superstar Yung Hurn könnt ihr hier nachlesen!