AKUT

Elon Musk: einen Teslaquila, bitte

Manfred Sax

Inzwischen, bei Tesla. Die Aufreger sind abgeregt, die Börsepolizei ist befriedet, die 80-Stunden-Woche kolportiert: Wie wärs mit einem Drink, Mister Musk?

Das Auto im Weltraum, der Joint beim Radio-Interview, der deplatzierte Kommentar über die Rettung der Cave-kids von Tham Luang, der Sager über die Privatisierung seines Imperiums, der die Wall Street-Meute aufscheuchte wie rabiate Hornissen, den Tesla-Kurs absacken ließ und ihn 20 Mio. Dollar Trinkgeld, pardon, Strafe kostete … und, hey, jetzt macht er sich so nebenbei für die 80-Stunden-Woche stark, erklärt also die 60-Stunden-Macke unserer Alpenlandmacher zum Lulu-Projekt …

… just a moment, please, erst mal Rauchpause.


Wo waren wir, Dude? Ach ja – es war ein eher gemütliches Jahr im Leben von Elon Musk (47). Daher auf zu neuen Abenteuern! Darauf sollte man anstoßen, wie wärs also mit einem Drink, Mister Musk? Klar, sagt er, den produzier ich aber selber. Aus der nun zum Patent angemeldeten Idee Teslaquila, einst als Aprilscherz geboren, soll tatsächlich was werden. Es sei denn, der Einspruch seitens der mexikanischen Tequila-Behörde (TRC), Tequila sei eine geschützte Marke, ist … ach was, beam me up, Elon!

Foto: Getty Images