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Stephen Hawking: auf zum Homo Supersapiens

Manfred Sax

Er bleibt auch im Nachleben kontrovers. In einem nun veröffentlichten Werk skizzierte Stephen Hawking den Aufstieg einer neuen Rasse von Übermenschen.

Was bringt die Zukunft? Dazu frage man am besten den verblichenen Stephen Hawking, der zwar nicht an ein Nachleben glaubte, aber dank seiner Verwalter sehr wohl eines hat. Daher hat er bis auf Weiteres auch das Sagen. „Unsere Zukunft“, sagt er beispielsweise, „ist ein Wettrennen zwischen der wachsenden Macht unserer Technologie und der Weisheit, mit welcher wir damit umgehen.“ (1)

Der große Denker hofft zwar, dass die Weisheit gewinnt, allerdings ist da noch die Realität, die halt zumeist von Leuten gezimmert wird, die investieren können. Soll heißen: Es werden reiche Leute sein, die viel Geld für die Modifikation der DNA ihrer Kinder ausgeben, das werde eine neue Spezies von Übermenschen hervorbringen, die mit uns Normalsterblichen nichts anfangen können – und uns daher entsorgen. So die Essenz des nun erschienenen Buches „Brief Answers to the Big Question“ von Stephen Hawking. Tolle Aussichten, nicht wahr?


(1) Stephen Hawking: Brief Answers to the Big Questions, Hodder & Stoughton

Fotos: Getty Images