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Mario Matt: Der Adler vom Arlberg im Unruhestand

Maximilian Barcelli

Nach dem Saisonauftakt des Alpinen Skiweltcups in Sölden kehrt der Zirkus nun, Ende Jänner, traditionellerweise nach Österreich zurück. Die Kultrennen in Kitzbühel und Schladming stehen an. Mario Matt gewann sie beide – in der ersten Weltcupsaison seines Lebens.

Foto: Stefan Fuertbauer

Von Maximilian Barcelli

20 Jahre später ist Matt angekommen. Er ist seit rund zwei Jahren Vater, betreibt das Krazy Kanguruh in St. Anton, züchtet Vollblutaraber und hat zwei Hunde, die sogar noch intensiver in sich ruhen, als Matt das tut – und der wirkt wirklich entspannt. Könnte am Futter liegen: Dass eine ausgewogene Ernährung nicht nur für Profi-Sportler (und allen anderen) wichtig ist, sondern auch für Hunde, weiß der Adler vom Arlberg genau. Die Partnerschaft mit „Nutro Feed Clean“ war dementsprechend ein aufgelegter Elfmeter.


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Matt blickt auf eine erfolgreiche, wie auch durchwachsene Karriere zurück, jedenfalls aber eine sehr lange. In drei Jahrzehnten (insgesamt 16 Saisons) fuhr der Tiroler im Weltcup Rennen – mit einigen verletzungsbedingten Pausen. Was noch viel beeindruckender ist: zwischen seinem ersten Sieg und dem letzten liegen beinahe 14 Jahre auseinander. Und auf eben diesen letzten Worldcup-Triumph in Val-d’Isère Dezember 2013 folgte dann die absolute Krönung seiner Karriere: Olympia-Gold in Sotschi 2014 – vor Marcel Hirscher. Sein persönlich schönster Erfolg: „Die Heim-WM in St. Anton. Alleine, dass die dort stattfindet und dass man das gewinnt, ist schon einzigartig.“ Das war 2001.

Nur ein Jahr zuvor startete der 20 Jahre alte Matt im Weltcup durch. Zur absoluten Spitze hat er sich nicht mausern müssen, er war plötzlich da, quasi Raketenstart, und ist seitdem nicht mehr wegzudenken. Nach den ersten zwei Rennen – beim ersten holte er gleich einmal Punkte für den Weltcup, beim zweiten in Wengen schied er aus – hat’s in Kitzbühel am Ganslernhang, den der alpine Skizirkus kommenden Sonntag, dem 26. Januar, wieder einen Besuch abstattet – Klick gemacht. Platz 1 – und das mit Startnummer 47! „Das war schon was spezielles,“ so Matt. Keine zwei Monate später triumphierte der Adler vom Arlberg auch noch in Schladming (der diesjährige Slalom findet am 28. Januar statt).

2015 beendete Mario Matt diese einzigartige Karriere voller Höhen und Tiefen. Gänzlich losgelassen vom Skisport hat er aber nicht. „Wenn mein Bruder fährt, bin ich teilweise dabei.“ Freilich nicht nur als leiser Zuseher, besonders im Materialbereich berät Matt Bruder Michael. Obwohl ihm ohnehin als Vater, Gastronom und Pferdezüchter nicht langweilig werden würde. 25 Vollblutaraber besitzt Matt aktuell, seine Begeisterung an Pferden reicht lange zurück: „Seit 2001 habe ich eigene Pferde. Parallel zum Skifahren war auch schon die Zucht präsent, danach hat sich das nochmals intensiviert.“ Wie sich das früher überhaupt zeitlich ausgegangen ist? „Das frage ich mich auch!“ lacht Matt.

Heute läuft sein Leben weniger intensiv ab. Langschläfer ist er deshalb keiner: Wann der Adler aufsteht, bestimmt zwar nicht mehr der Trainingsplan, wohl aber seine Tochter Aurelia. „Teilweise ist schon um fünf Tagwache.“  Im Sommer geht’s nach einem gemeinsamen Frühstück los mit der Konditionierung der Vollblutaraber. Und während dem Skibetrieb am Arlberg ist Mario Matt fast täglich im Krazy Kanguruh. „Im Winter ist’s ein bisserl stressig, im Sommer wird’s relaxter.“ Manches ändert sich auch im (Un-)Ruhestand nicht.

Foto: Stefan Fuertbauer

Zu „Nutro Feed Clean“: Du bist, was du isst; das gilt auch für Hunde. Das neue Hundefutter „Nutro Feed Clean“ setzt deshalb auf natürliche und bewusste Zutaten, die Vierbeiner topfit halten. Dafür wird das Futter so natürlich wie möglich hergestellt, ganz ohne Gentechnik, künstliche Konservierungs-, Aroma- und Farbstoffe. Die Tiernahrung von Nutro enthält hochwertige Proteinquellen und ist getreidefrei – das Risiko von Unverträglichkeiten und Allergien wird dadurch minimiert.