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Falten, die man haben will

Samsung hat sein neues Foldable-Trio vorgestellt: Galaxy Z Fold8 Ultra (ab 2.199 Euro), Galaxy Z Fold8 (ab 1.999 Euro) und Galaxy Z Flip8 (ab 1.299 Euro), dazu die Uhren Galaxy Watch Ultra2 (ab 749 Euro) und Watch9 (ab 409 Euro),…

Von WIENER Online Redaktion · 22. Juli 2026 · 3 Min. Lesezeit
Zwei Samsung Galaxy Z Flip8 aufgestellt im Flex-Modus auf einer Picknickdecke

Samsung hat sein neues Foldable-Trio vorgestellt: Galaxy Z Fold8 Ultra (ab 2.199 Euro), Galaxy Z Fold8 (ab 1.999 Euro) und Galaxy Z Flip8 (ab 1.299 Euro), dazu die Uhren Galaxy Watch Ultra2 (ab 749 Euro) und Watch9 (ab 409 Euro), alle Preise UVP. Vorbestellen kann man in Österreich ab sofort, mit Vorteilen bis inklusive 6. August 2026 auf samsung.at.

Falten sind so eine Sache. Am Menschen bekämpft man sie mit Seren, Retinol und gelegentlich mit dem Segen der ästhetischen Medizin. Am Telefon hingegen zahlt man neuerdings gutes Geld dafür, dass eine drin ist. Der Zeitgeist kennt eben feine Unterschiede: Die eine Falte erzählt vom Älterwerden, die andere davon, dass man ganz vorn dabei ist.

Samsung faltet bekanntlich seit sieben Gerätegenerationen und hat gestern in einem Schwung nachgelegt: drei neue Klapp-Telefone, zwei neue Uhren. Wir haben die Aussendungen übereinandergelegt und das Wichtigste herausgeklaubt.

Was ist neu am Galaxy Z Fold8?

Die eigentliche Premiere ist das Galaxy Z Fold8, das erstmals als eigenständiges Modell unterhalb des Ultra antritt. Mit 201 Gramm ist es laut Samsung das leichteste Fold der Firmengeschichte, der Akku wächst auf 4.800 mAh, das Hauptdisplay leuchtet mit bis zu 3.000 Nits, und zwei 50-Megapixel-Kameras kümmern sich um Weitwinkel wie Ultraweitwinkel. Die schönste Ironie steckt allerdings in der neuen „Flex Titanium“-Displaytechnik: Eine Titanlegierung macht das Gerät dünner und soll ausgerechnet die Falte weniger sichtbar machen. Man leistet sich also die Falte, um sie dann nicht zu sehen.

Samsung Galaxy Z Fold8 zugeklappt und aufgeklappt mit One-UI-Oberfläche und Galaxy AI Widgets
Zugeklappt Handy, aufgeklappt kleiner Bildschirm-Salon: das Galaxy Z Fold8. © Samsung

Galerie: Die neuen Foldables

Darüber thront das Galaxy Z Fold8 Ultra mit 6,5-Zoll-Frontdisplay und maximaler Arbeitsfläche für alle, die auf dem Telefon tatsächlich arbeiten. Und das Galaxy Z Flip8 ist das bisher schlankste seiner Art, mit einem AI-gestützten FlexWindow, das Wichtiges anzeigt, ohne dass man das Gerät überhaupt aufklappt. Überall an Bord: Galaxy AI samt Gemini, vom Übersetzen bis zum Multitasking auf dem großen Bildschirm.

Was kosten die neuen Samsung Foldables in Österreich?

Das Galaxy Z Flip8 startet bei 1.299 Euro, das Galaxy Z Fold8 bei 1.999 Euro, das Galaxy Z Fold8 Ultra bei 2.199 Euro, jeweils unverbindliche Preisempfehlung. Vorbestellen kann man ab sofort: Bis inklusive 6. August 2026 gibt es im Samsung Onlineshop, bei ausgewählten Händlern und Mobilfunkanbietern eigene Vorbesteller-Vorteile. Wie viel künstliche Intelligenz Samsung mittlerweile in den Alltag packt, haben wir uns übrigens schon bei der Galaxy-S26-Serie genauer angesehen.

Und fürs Handgelenk: Galaxy Watch Ultra2 und Watch9

Parallel zu den Foldables schickt Samsung zwei neue Uhren ins Rennen. Die Galaxy Watch Ultra2 (ab 749 Euro) ist die sportliche: 35 Prozent mehr Akku als beim Vorgänger, ein Titangehäuse, das trotzdem zwölf Prozent dünner ausfällt, und mit 5.000 Nits das laut Samsung hellste Display, das je auf einer Smartwatch geleuchtet hat. Dazu kommt echtes Tauch-Talent: 10 ATM Wasserdichtigkeit, Tauchzertifizierung und eine gemeinsam mit Mares entwickelte App, die die Uhr zum Tauchcomputer macht, inklusive Tiefe, Tauchzeit und Wassertemperatur in Echtzeit. Wer lieber trocken bleibt, bekommt Trail-Running-Daten und sogar einen Ernährungsalarm, der aus dem Schweißverlust errechnet, wann das nächste Glas Wasser fällig ist.

Samsung Galaxy Watch Ultra2 am Handgelenk eines Tauchers im spritzenden Wasser
Tauchcomputer im Uhrformat: die Galaxy Watch Ultra2. © Samsung

Galerie: Galaxy Watch Ultra2 und Watch9

Die Galaxy Watch9 (ab 409 Euro) übernimmt denselben Job für den Alltag: Fitness- und Wellnessdaten rund um die Uhr, übersetzt in Empfehlungen, die man auch ohne Sportwissenschaftsstudium versteht. Beide Uhren sind ab sofort vorbestellbar, die Ultra2 kommt in Titanium Silver und Titanium Gray, die Watch9 unter anderem in Graphite und Cream.

Bleibt die Erkenntnis des Tages: Das Anti-Aging-Zeitalter hat seine erste Ausnahme gefunden. Die einzige Falte, für die man 2026 freiwillig bis zu 2.199 Euro hinlegt, sitzt nicht im Gesicht, sondern in der Hosentasche. Und sie soll dank Titan möglichst unsichtbar sein. Der Zeitgeist, er bleibt ein Schelm.