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Zwei Männer, eine Fracht, kein Halt

Der Action-Thriller „Runner“ mit Alan Ritchson und Owen Wilson startet am 17. September in Österreichs Kinos. Wer nicht warten will, sieht ihn schon am Kinofesttag, Samstag den 12. September, für 5,90 Euro.

Von Redaktion · 12. September 2026 · 2 Min. Lesezeit
Szenenbild aus dem Actionfilm Runner

Ein Ex-Soldat und ein Zivilist, die sich eigentlich nicht ausstehen können und trotzdem zusammen durch die Wüste rennen müssen: Das ist ein Rezept, das im Actionkino selten schiefgeht, wenn die Besetzung stimmt. Bei „Runner“ stimmt sie. Alan Ritchson, seit „Reacher“ die neue Verkörperung des unaufhaltsamen Muskelmanns, spielt den ehemaligen Soldaten Hank Malone. Owen Wilson, sonst eher für Situationskomik als für Kugelhagel bekannt, gibt seinen Gegenpart Ben Bishop.

Worum geht es in „Runner“?

Malone soll eine medizinische Notlieferung sicher ans Ziel bringen, die über das Leben eines kleinen Mädchens entscheidet. Dummerweise gerät genau diese Lieferung ins Visier eines Drogenkartells, und aus dem Transportauftrag wird eine Hetzjagd quer durchs Land. Regie führt Scott Waugh, der schon mit „Need for Speed“ und „Act of Valor“ gezeigt hat, dass er Tempo choreografieren kann. Der Film läuft 97 Minuten, ab 12 Jahren freigegeben.

Wo läuft „Runner“ in Österreich?

Neben Wien (Cineplexx Wienerberg, Lugner Kino, Hollywood Megaplex Gasometer und SCN, Cineplexx Millennium City) zeigen auch Kinos in allen Bundesländern den Film ab dem Kinofesttag: von Oberwart im Burgenland über Linz, Wels und Graz bis Innsbruck, Kufstein und Bludenz in Vorarlberg. Die Vor-Premiere am 12. September kostet einheitlich 5,90 Euro, danach gilt der reguläre Kinopreis des jeweiligen Hauses.

Muskeln gegen Schmäh

Was „Runner“ von der Buddy-Action-Konkurrenz abhebt, ist genau dieser Kontrast: Ritchson liefert die Physis, Wilson den trockenen Ton, mit dem er seit drei Jahrzehnten jede noch so ernste Szene unterläuft. Ob die Chemie zwischen den beiden trägt, entscheidet am Ende jedes Kinopublikum selbst – die US-Kritiken attestieren dem Duo jedenfalls, dass aus der ungleichen Paarung mehr wird als ein bloßer Verfolgungsjagd-Reflex. Wer die Wahl zwischen Muskeln und Mundwerk nicht treffen will, muss ab 17. September ohnehin nicht mehr wählen. Erst im August lief mit „Die Einwilligung“ ein völlig anders gelagerter Film in Österreichs Kinos an – der Herbst zeigt sich diesmal von der lauteren Seite.