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Majestät fahren elektrisch

Robert Palfrader fährt ab sofort einen Kia EV6: vollelektrisch, übergeben in Wien, mit bis zu 582 Kilometern Reichweite laut Hersteller. Nach der ersten Ausfahrt sagt der Schauspieler und Kabarettist: „Einen Benziner oder Diesel würde ich nicht mehr fahren wollen.“ Und…

Von WIENER Online Redaktion · 22. Juli 2026 · 3 Min. Lesezeit
Robert Palfrader steht neben dem vollelektrischen Kia EV6 bei der Fahrzeugübergabe in Wien

Robert Palfrader fährt ab sofort einen Kia EV6: vollelektrisch, übergeben in Wien, mit bis zu 582 Kilometern Reichweite laut Hersteller. Nach der ersten Ausfahrt sagt der Schauspieler und Kabarettist: „Einen Benziner oder Diesel würde ich nicht mehr fahren wollen.“ Und das Auto begleitet ausgerechnet eine Tournee, die „Testament“ heißt.

Ein Kaiser hat es mit dem Fuhrpark traditionell nicht leicht. Sechsspännig will gefüttert werden, der Hofstaat drängelt, und irgendwer muss nachher den Stall ausmisten. Robert Heinrich I., jener Monarch, den sich dieses Land seit 2007 zur besten Sendezeit hält, hat das Problem jetzt zeitgemäß gelöst: Der Mann hinter dem Kaiser, Robert Palfrader, spannt um. Auf Strom.

Dabei ist Palfrader, Schauspieler, Autor und Meister der pointierten Zwischentöne, nach eigenem Bekunden gar kein leidenschaftlicher Autofahrer. Umso bemerkenswerter fiel das erste Urteil nach der Übernahme aus: Den EV6 fahre er wirklich gerne. Mehr Lob braucht ein Auto vermutlich nicht.

Warum steigt Robert Palfrader auf ein E-Auto um?

Der Anlass ist praktischer Natur: Palfrader geht mit seinem neuen Programm „Testament“ auf Tournee, quer durch Österreich, Deutschland und Südtirol. Viele Kilometer, viele Abende, viel Autobahn. Genau dafür steht jetzt der vollelektrische Kia EV6 vor der Tür. Nach der ersten Fahrt war die Sache für ihn erledigt: „Einen Benziner oder Diesel würde ich nicht mehr fahren wollen“, ließ er via Kia Austria ausrichten. Eine Trennung vom Verbrenner also, und wie bei den besseren Trennungen fragt man sich hinterher: Warum eigentlich erst jetzt?

Robert Palfrader bei der Übergabe des Kia EV6, daneben das vollelektrische Fahrzeug
Übergabe in Wien: Robert Palfrader übernimmt den Kia EV6. © Kia Austria

Was kann der Kia EV6?

Der EV6 ist Kias vollelektrischer Crossover mit 800-Volt-Technik, also jener Ladearchitektur, die aus der Ladepause eher einen Espresso macht als ein Mittagessen. Die Reichweite gibt Kia mit bis zu 582 Kilometern nach WLTP an, den Verbrauch mit 17,7 bis 15,9 kWh auf 100 Kilometer. Für eine Tournee, die von Wien bis Südtirol reicht, ist das keine Mutprobe mehr, sondern Alltag. Dass der Wagen dabei aussieht, als hätte er selbst einen guten Einzeiler vorbereitet, passt zum neuen Besitzer.

„Hoffentlich mach ich das nicht kaputt“

Die Übergabe verlief erfreulich unzeremoniell. Kein steifer Händedruck vor Fahnenwand, keine auswendig gelernten PS-Zahlen. Stattdessen ein prüfender Blick, ein ehrliches „Wow“ und der Satz: „Hoffentlich mach ich das nicht kaputt.“ Übergeben wurde der Wagen von Christine Heeger, General Manager Marketing bei Kia Austria, gemeinsam mit Alexander Steiner und Oliver Tatic von Auto Wien Mitte. Man kann das Understatement nennen. Oder den sympathischsten Zugang zu einem Dienstwagen, den dieses Genre seit Langem gesehen hat.

Robert Palfrader sitzt am Steuer des Kia EV6
Erste Sitzprobe: „Hoffentlich mach ich das nicht kaputt.“ © Kia Austria

Wer Palfrader kennt, etwa aus unserem großen Gespräch „ALLEIN mit ROBERT PALFRADER“ oder dem Porträt „Kaiser Robert, Mann des Volkes“, weiß: Der Mann macht nichts nach Schema F. Eine Testimonial-Kooperation nach Schema F ist das hier folglich auch nicht geworden, eher eine neue Beziehung mit Ecken, Kanten und Pointen.

Bleibt die Frage nach dem Stall. Der ist jetzt eine Wallbox, gefüttert wird über Nacht, und ausgemistet werden muss gar nichts mehr. Der Hof ist elektrifiziert, die Audienz kann weitergehen. Majestät fahren vor. Lautlos.