Film & Serie

Violetta Schurawlow im Interview

Um von der Gejagten zur Jägerin zu werden, braucht es schon mehr als eine schnelle und zielsichere Rechte. Dennoch beweist die Schauspielerin Violetta Schurawlow in Stefan Ruzowitzkys neuem Film „Die Hölle“, dass auch eine solche nicht schaden kann.

FOTOS: MAXIMILIAN LOTTMANN
INTERVIEW: SARAH WETZLMAYR

In Stefan Ruzowitzkys actiongeladenem Thriller „Die Hölle“ wird die ursprünglich aus der ehemaligen UdSSR stammende Schauspielerin, Violetta Schurawlow, von der Gejagten zur Jägerin und von der boxenden Taxifahrerin zur schnellen und schlagkräftigen rechten Hand der Wiener Polizei. Ausgerechnet den mit einem Höchstmaß an ur-österreichischer Wurstigkeit ausgestatteten Kommissar Steiner (Tobias Moretti), muss sie dabei von ihrem ungebremsten und unzähmbaren Willen überzeugen. Zahlreiche Spuren der Verwüstung hinterlassend, begibt sie sich auf die Suche nach einem gesuchten Frauenmörder (Sammy Sheik) und lässt dabei die wunderschöne Wiener Nacht an den Zusehern vorbeiziehen wie einen Albtraum geträumt in Höchstgeschwindigkeit. Davon, dass Schurawlow in Ruzowitzkys Thriller die reservierte, wortkarge und unnahbare Figur der Özge gibt, merkt man allerdings in unserem Gespräch nichts – nicht mal als es in Richtung Pandamasken und Hip Hop abdriftet.

„Die Hölle“ erscheint heute – also am 19. Jänner – in den österreichischen Kinos.