KULTUR

Die Kunst der Straße – Graffiti in Wien

Die Geschichte von Graffiti in Wien ist eng mit dem WIENER verbunden und reicht bis in die 1980er-Jahre zurück. Seitdem ist die Wiener Szene stetig gewachsen, nicht zuletzt durch die einzigartige Situation der vielen legalen Plätze der Stadt, die auch viele internationale Artists anlockt. Wien mutiert somit immer mehr zur Freiluftgalerie im Bereich Graffiti und Street-Art. Doch auch illegale Sprayer sind unterwegs. Mit überzeugend hoher Streetcred.

Text: Anneliese Ringhofer und Stefan Wogrin

Alles so schön bunt hier. Sprayer malen ihre Pieces, Tags und Street-Art-Murals. Fast stündlich kommt eine weitere Lackschicht dazu. Neue Bilder entstehen und verschwinden wieder, manche transformieren sich binnen kürzester Zeit. Fast kein Millimeter Mauerwerk ist im originären Zustand sichtbar. Wir befinden uns am Wiener Donaukanal. Und wo, wenn nicht hier, wird einem augenscheinlich klar: Graffiti ist ein Zeichen für Lebendigkeit. Warum auf der jungen Partymeile zwischen den Clubs Werk, Grelle Forelle und Flex bis zur Strandbar Herrmann sowie im anschließenden Naherholungsgebiet am Wasser zwischen dem ersten, zweiten, dritten, neunten und zwanzigsten Wiener Bezirk eine veritable Graffiti-Freiluftgalerie entstanden ist, ist schnell erklärt: Teils sind die Kaiwände von der Stadt Wien zum Sprayen freigegeben und der Rest wird von der Stadt Wien toleriert. Während hier die Graffiti-Writer ganz legal ihre Sprühdosen zücken, zücken Touristen ihre Kameras. Denn die Graffitiwände am Kanal sind längst ein beliebtes Fotomotiv. Auch Artists aus aller Welt – von Amerika bis Australien – schätzen das Flair des Kanals und reisen eigens nach Wien, um auf den Kaiwänden ihre Werke zu hinterlassen. Graffiti und Street-Art er­fahren in Wien und insbesondere am Donaukanal eine Akzeptanz wie kaum anderswo. Ein Phänomen, das auch die einheimische Szene zu schätzen weiß: „Es ist irre, wie bunt der Donaukanal ist. Vor 15 Jahren war hier fast gar nichts“, konstatiert Paul Hoffman, aktiver Graffiti-Künstler und Betreiber der Wiener Graffiti-Agentur CONCRETE.


Am Wiener Donaukanal treffen sich Sprayer aus aller Welt. Dieses Graffiti-Writing-Werk ist vom Wiener Artist BECKY 27. Foto: (c) Billy Sax

Zurück ins Jahr 1984, in dem die Geschichte von Graffiti in Wien begann – und der WIENER schrieb sie federführend mit: Die erste Sprühaktion wurde vom WIENER initiiert, dokumentiert und medienwirksam verbreitet. Schauplatz Straßenbahn-Remise in Erdberg: Erstmals wurde ein Zug der Wiener Linien, eine Garnitur der Linie J, von Graffiti-Writern gestaltet – und das ganz legal. Die New Yorker Künstler PHASE2 und DELTA2 wurden vom WIENER dazu eingeladen. Die beiden kamen damals unter anderem für eine Ausstellung in der Galerie Grita Insam erstmals nach Österreich. Das fahrende Kunstwerk rollte mehrere Monate durch Wien und beeindruckte nicht nur die kleine, im Aufbruch begriffene Wiener Graffiti-Szene. „Als ich die bemalte Straßenbahn gesehen habe, war das für mich wie ein Erdbeben. Ich kannte bemalte Züge aus Dokus wie ,Style Wars‘ und habe gedacht, so was gibt’s nur in New York“, meint Skero, langjährig aktiver Graffiti-Künstler, der auch als Rapmusiker bekannt ist – als Mitglied der Linzer Hip-Hop-Kombo Texta, seit 2009 als Solokünstler (Hit „Kabinenparty“).

Der WIENER initiierte 1984 eine Sprühaktion des J-Wagens der Wiener Linien. Foto: (c) Eryk Kepski

Die New Yorker Künstler PHASE2 und DELTA2 in Aktion für den WIENER und die Wiener Linien. Foto: (c) Eryk Kepski

Die bemalte Straßenbahn zu sehen war für mich wie ein Erdbeben.

Die Aktion begeisterte auch die Wiener Stadtbewohner und machte aufmerksam auf ein neues Phänomen aus New York, das soeben Europa eroberte. Die Wurzeln dieser damals noch ­seltenen und außergewöhnlichen Kunstform wurden Ende der 1960er-Jahre in die USA geschlagen: Jugend­liche begannen, in Nordamerika ihre Namen oder Pseudonyme mit Lack­stiften und Sprühdosen an öffentliche Wände und Zuggarnituren zu schreiben, zu malen, zu taggen. Die Graffiti-Writing-Bewegung war geboren – und nicht mehr zu bremsen. Der Drang, den eigenen Namen bekannt zu machen, konnte nur durch wiederholtes, quan­titatives Schreiben gestillt und so der ­damit verbundene „Fame“ errungen werden. Um in der enormen Masse von Schriftzügen überhaupt noch wahrgenommen zu werden, entwickelten die Writer ihre individuellen Typografien. Ihre Messages und Tags prägten vor ­allem die Pulsadern der Stadt – die Subways – und waren u.a. politisch ­motiviert. „Ich hatte viele Fragen, es war zwei Jahre nach Watergate und wir waren mitten im Vietnamkrieg, und das richtige Medium dafür erschien mir die Subway“, meinte Graffiti-Writer Lee in der Arte-Dokumentation „The Rise of Graffiti Writing – from New York to ­Europe“. Doch meist galt das Schreiben des eigenen Pseudonyms als bloßes Zeugnis der eigenen Existenz, ohne politische Aussage, mit dem man Gleich­gesinnte auf sich aufmerksam machen wollte. Was anfangs nur von den Writern selbst wahrgenommen worden war, erfuhr über die Jahre zunehmende Popularität. Auch der Kunstmarkt entdeckte das hohe Potenzial der Graffiti-Writer. Künstler wie Lady Pink, Crash und Lee stellten ihre Werke nun auch auf Leinwänden aus und die ersten Graffiti-Galerien entstanden. Während zunächst in Europa meist politisch ­motivierte Parolen an den Wänden prangten, etablierte sich das Writing auch auf unserem Kontinent. Immer mehr US-Writer stellten ihre Werke in Europa zur Schau, und in den Großstädten entwickelten sich zu Beginn der 1980er-Jahre lokale Szenen.

SECO wurde 1984 im WIENER als der Nachfolger der New Yorker Artists PHASE2 und DELTA2 bezeichnet. Als Dank dafür hat er dem WIENER eine Widmung gesprayt, die nach über 30 Jahren noch immer zu sehen ist – links klein im Bild. Foto: (c) Stefan Wogrin / spraycity.at

Dass Wien auf eine über 30-jährige Graffiti-Geschichte zurückblicken kann, lässt sich anhand weniger noch erhaltener Werke der Anfangsjahre ablesen. In einer kleinen Seitengasse in Floridsdorf prangt auch heute noch der im Jahr 1984 gesprühte Schriftzug von SECO an einer Brückenwand. Der WIENER gratulierte damals SECO zu „seinen stark am Original orientierten Graffitis“. Seine Werke waren auch in dem Graffiti-Buch-Klassiker „Spraycan Art“ zu sehen. Heute sind die ­Farben verblasst, der Schriftzug ist nur mehr schwer lesbar. Bei genauem Hinsehen lässt sich eine Widmung an den WIENER erkennen. Eine Danksagung an die damals lobenden Worte im ­Editorial. Das vermutlich älteste Graffiti Wiens veranschaulicht vor allem ­eines: Die Werke des Graffiti-Writings sind nicht für die Ewigkeit bestimmt. Meist verschwinden sie bereits nach kurzer Zeit, werden übermalt oder fallen der Reinigung zum Opfer. Um dem entgegenzuwirken, wurde im Jahr 2001 das Archiv spraycity.at gegründet. In penibler Kleinarbeit wird versucht, nahezu jedes Werk der Writer in Wien auf Fotos festzuhalten und damit vor dem unweigerlichen Verlust zu bewahren. Im Lauf der Jahre entstand dadurch Österreichs größtes Graffiti-Archiv mit mittlerweile über 200.000 Bildern. Das Archiv lässt auch Rückschlüsse auf die Entwicklung der Wiener Szene zu.

Einen ersten Höhepunkt gab es bereits Mitte der 80er-Jahre. Schon damals galt der Donaukanal als Hot­spot für Graffiti in Wien. Eine Handvoll Wiener Sprüher mit Namen wie SETA-ROC, ZAPIII oder KREMM waren an einer Wand unweit vom Club Flex zu lesen. Hier wurde das Bemalen vonseiten der Stadt zumindest teilweise geduldet und auch die Gäste aus New York, PHASE2 und DELTA2, ließen es sich nicht nehmen, hier ihre Spuren zu hinterlassen. Nachdem viele Writer der ersten Stunde ihre Karriere beendet hatten, folgte gegen Ende der 80er-Jahre ein Neustart. In den darauffolgenden Jahren wurde vor allem das illegale Sprühen forciert. Die Tags von STYLE waren „all-City“, also an unglaublich vielen Wänden der Stadt zu sehen. Ein Beispiel, dem einige Jahre später LUXUS folgte und für das nicht zuletzt auch PUBER – der umstrittene Sprayer aus der Schweiz lebte einige Jahre in Wien – bekannt wurde.

All-City: Luxus malt seit den 90ern, hier ein Throw up aus 2010. Foto: (c) Stefan Wogrin / spraycity.at

In der All-City-Tradition steht auch der aus der Schweiz stammende Sprayer Puber, der sich bereits vor Gericht verantworten musste. Foto: (c) Stefan Wogrin / spraycity.at

Graffiti ist etwas Freies, es geht um Respekt. Gewalt geht gegen den Spirit.

Es sollte nicht lange dauern, bis auch in Wien, dem nordamerikanischen Vorbild folgend, die ersten Züge als Leinwand dienten. Damit begann der sogenannte Graffiti-Tourismus. Writer aus anderen Ländern reisten nach Wien, mit dem Ziel, dort ihre Schriftzüge zu hinterlassen. So ist es auch wenig überraschend, dass die ersten Bilder auf der Wiener U-Bahn nicht von einem ansässigen Wiener Writer gemalt wurden. Ein Phänomen, das bis heute anhält. Die Wiener Verkehrsbetriebe waren dadurch mit einem neuen Problem konfrontiert. Nach langwieriger Polizeiarbeit wurde im Jahr 1994 die Zerschlagung der Wiener Graffiti-Szene medial verkündet. Festnahmen und Schadenersatzforderungen in Millionenhöhe waren die Folge. Die Sprayer begannen, sich zu organisieren, die Wiener Graffiti Union (WGU) wurde gegründet, unter anderem auch, um mit dem Erlös aus Auftragsarbeiten die verurteilten Künstler zu unterstützen.

Bald wurden die ersten offiziellen, legalen Flächen eröffnet, die Szene wurde größer. Erste Graffiti-Magazine wie das Servus Wien erschienen, womit sich die Sprüher an ein breiteres Publikum wandten. Durch Writer wie NESH, der tragischerweise im Jahr 2005 unverschuldet bei einem Auto­unfall ums Leben kam, wurde Wien auch international in den Fokus gerückt. „Er hatte einen sehr guten, eigenen Style und war international gut vernetzt. Er hat auch in Spanien und in New York gemalt“, beschreibt Skero seinen Weggefährten. Zum Andenken an NESH, alias Levin Statzer, wurde eine Foundation gegründet, die Kunstprojekte fördert und einmal jährlich eine Jam veranstaltet.

NESH aka Levin Statzer ist einer der ersten Wiener Writer, die auch international anerkannt waren. Das Bild entstand 1995. Foto: (c) Stefan Wogrin / spraycity.at

Graffiti in Wien wurde auch international für seinen typischen Stil ­bekannt, für den insbesondere ein Sprüher mit dem Namen KERAMIK verantwortlich zeichnete – und viele beeinflusste. „Ich habe versucht, das schiachste Bild zu malen“, erklärt KERAMIK in einem Interview mit dem Magazin The Message seinen Bildstil, der gängige Graffiti-Konventionen bricht. Im Vergleich zu anderen Städten unterstrich die oft kindliche, naive Malweise wohl auch die Gemütlichkeit, die innerhalb der Wiener Community herrscht. Im Gegensatz zu den eher aggressiven Sprayern in Berlin, die ihre Spots durchaus mit Gewalt beschützen, geht es in Wien richtig harmonisch zu, Konflikte werden ­vermieden. „Gewalt war nie wirklich ein Thema. Die Szene in Wien ist entspannt und klein, man kennt sich ­untereinander“, erklärt Skero. Paul Hoffman ergänzt: „Graffiti ist für mich etwas Freies, mit dem sich jeder verwirklichen kann. Gewalt oder auch Regeln von Kollegen gehen komplett gegen den Spirit. Vielmehr geht es um gegenseitigen Respekt.“ Der Donaukanal veranschaulicht heute die Größe der stetig wachsenden Wiener Szene, die zunehmend das Stadtbild prägt. Und es scheint, als habe die Stadt Wien ihre Sprayer „im Griff“, denn es existieren mittlerweile 22 Plätze, an denen legal gesprüht werden darf. Mit dem Projekt „Wienerwand“ wurde von der Stadt ein bewährter Mehrwert geschaffen, für die Sprayer und das Stadtbild selbst. „Die Entwicklung in Wien ist positiv, die Stadt Wien hat auf das Thema Graffiti sehr gut reagiert“, erzählt Skero.

Beispielhaftes Graffiti-Writing aus den 90ern: Skero am Donaukanal in Heiligenstadt 1999. Foto: (c) Skero

Seine kindlich-naive Malweise prägte den Wiener Stil: KERAMIK alias Thomas Mock sprayt seit den 90ern, dieses Bild stammt aus dem Jahr 2010. Seine aktuelle Serie Pareidolia ist noch bis 10.5.2018 in der Wiener Oxymoron-Galerie zu sehen. Foto: (c) Stefan Wogrin / spraycity.at

Die alten Omas an den Fenstern sind nicht zu unterschätzen.

Auch wenn viele Writer die Mög­lichkeit schätzen, ihre Werke ohne strafrechtliche Konsequenzen anfertigen zu können, findet das „echte“ Leben eines leidenschaftlichen Graffiti-Writers in der Nacht statt – in Remisen, auf Bahndämmen oder sonstigen verbotenen Plätzen. Die Gefahr, erwischt zu werden, schwingt dabei immer mit, wie ein Sprayer, der anonym bleiben möchte, beschreibt: „Vor allem sind die alten Omas an den Fenstern nicht zu unterschätzen. Sobald sie dich entdeckt haben, weißt du, dass die Polizei im Anmarsch ist.“ Da hilft nur mehr die Flucht. Aber nicht nur Omas können nicht verstehen, warum junge Menschen oft ihr Leben riskieren, über Zäune springen und auf Gleisen gehen, um den eigenen Schriftzug dorthin zu sprühen, wo es nicht erlaubt ist. „Für mich zählt der Moment, der Akt des Sprühens selbst. Es ist für mich wichtig, etwas zu machen, womit ich mein Umfeld mitgestalten und es auch reflektieren kann. Ein starkes Bild ist mir wichtig“, rechtfertigt sich der ­anonyme Künstler.

Und doch ist die Wiener Szene heute im Umbruch. Graffiti ist salonfähig geworden – und wird immer mehr von Street-Art verdrängt. Das stellt auch Paul Hoffman fest: „Street-Art wird immer größer und populärer. Und verdrängt Graffiti zunehmend.“ So wie ­ordinäre oder sonstige Schmierereien an Hausmauern meist von der Allgemeinheit als Graffiti wahrgenommen und auch so bezeichnet werden, wird Street-Art wiederum als Graffiti rezipiert. Wie also wird Street-Art definiert? Im Gegensatz zum Writing verzichtet die Street-Art meist auf Buchstaben, an deren Stelle treten großflächige Wandgemälde, figurale Darstellungen und bunte Gesichter. Auch der Kunstbetrieb hat auf die steigende Akzeptanz reagiert, Galerien mit dem Fokus auf Graffiti und Street-Art sind entstanden. Colin Linde von der Wiener Oxymoron-Galerie setzt insbesondere auf Artists aus dem Graffiti-Umfeld: „Wir möchten Künstler mit Graffiti-Background fördern, die sonst nicht die Möglichkeit bekommen, ausgestellt zu werden.“ Namen wie Ruin, Skirl, Perk oder ­Friend prägen somit nicht nur das Stadtbild in Wien oder anderen inter­nationalen Städten, sondern stellen nun auch in der Galerie ihre Kunst zur Schau.

Street-Art, wie sie uns gefällt: Der Wiener Künstler RUIN hat Graffiti- Writing-Background, bewegt sich jedoch an der Schnittstelle zur Street-Art. Das Bild ist gemeinsam mit Perkup entstanden. Foto: (c) RUIN

Ebenso erfreut sich auch ­„Graffiti auf Auftrag“ zunehmender Beliebtheit. Die Wiener Agentur ­CONCRETE hat sich auf solche Auf­träge spezialisiert, zu ihren Kunden zählen Global Player wie Chanel, Coca-Cola oder Universal. Trotz steigender Beliebtheit stößt diese Form von Graffiti in der Szene nicht immer auf Zustimmung. „Da muss man immer schauen, dass man authentisch bleibt“, erklärt Hoffman. „Dennoch sehe ich die Kommerzialisierung von Graffiti nicht als Sell-out – im ­Gegenteil, ich finde es gut, dass Graffiti einem breiten Publikum zugänglich gemacht wird.“ Auch Skero sieht Street-Art und Kunst im ­öffentlichen Raum in jeder Form ­„generell als eine Bereicherung“.

Paul Hoffman, Gründer einer der ersten professionellen Graffiti-Agenturen in Wien, malt hier Street Advertising mit UV Beleuchtung für Universal Pictures International Austria. Foto: (c) Ákos Vincze

Graffiti Artwork by Paul Hoffman der Agentur CONCRETE auf Enzos, Kunde: Universität Wien. Foto: (c) Ákos Vincze

Live Painting für Jägermeister: Paul Hoffman sprayt für Kunden, ist aber auch als Graffiti-Artist aktiv. Foto: (c) CONCRETE

Stefan Wogrin
beschäftigt sich seit 2001 aktiv wie auch theoretisch mit dem Thema Graffiti-Writing. Seit 17 Jahren dokumentiert er die österreichische Szene und betreibt das Archiv spraycity.at. Während seines Studiums der Kunstgeschichte setzte er sich auch wissenschaftlich mit dem Thema ausei­nander. Seit einiger Zeit ­erforscht er die Geschichte von ­Graffiti-Writing in Wien, die bald in Form ­eines Buches erscheinen soll.