Donka Dynamite: Freigespielt
Kein Brokat. Keine Rüschen. Keine verträumten Blicke. Um Starpianistin Donka Angatscheva in Szene zu setzen, wurde Neuland erobert. Gemeinsam mit dem Wiener Label „Epic Couture" entstanden Bilder, die klassische Rollenbilder hinterfragen, ohne völlig mit der Tradition zu brechen. Statt einer…

Kein Brokat. Keine Rüschen. Keine verträumten Blicke. Um Starpianistin Donka Angatscheva in Szene zu setzen, wurde Neuland erobert. Gemeinsam mit dem Wiener Label „Epic Couture“ entstanden Bilder, die klassische Rollenbilder hinterfragen, ohne völlig mit der Tradition zu brechen. Statt einer romantisch verklärten Konzertdiva wird eine Frau unserer Zeit gezeigt: selbstbestimmt, sinnlich und voller Energie. Im WIENER spricht Donka Angatscheva Klartext – über Weiblichkeit in der Hochkultur, den Mut, neue Seiten zu zeigen, und darüber, warum man sich niemals dafür entschuldigen sollte.
TEXT: Janina Lebiszczak · FOTOS: Style Arts / Sandu & Sorin Cucui · MODE: Epic Couture · HAIRSTYLE: Kateryna Raykova · MAKE-UP: Meline Gulian
WIENER: Warum hatten Sie Lust darauf, sich gerade in Latex zu zeigen?
DONKA ANGATSCHEVA: Künstler leben von Verwandlung. Outfit, Atmosphäre und Bildsprache haben mir die Möglichkeit gegeben, eine andere Seite von mir sichtbar zu machen. Besonders gereizt hat mich die Zusammenarbeit mit Epic Couture. Katrin Vavra und Tina Ferguson zeigen, dass Latex heute weit mehr sein kann als ein sexy Klischee. Ihre Entwürfe verbinden Eleganz, Handwerkskunst und weibliche Stärke auf eine Weise, die ich sehr inspirierend finde. Sie schaffen es, diesem Material eine ganz neue, sehr empowernde und zugleich stilvolle Sprache zu geben. Für mich steht das alles nicht im Widerspruch zur klassischen Musik, sondern entspringt derselben Kreativität. Ich wollte schon lange diese Gefühle ausdrücken: Freiheit, Selbstbewusstsein und Mut. Vielseitigkeit gehört zu meinem künstlerischen Wesen.
„Wenn ich eine große Robe für ein Konzert anziehe, trete ich in eine andere Dimension. Ähnlich war es hier mit dem Latex.“
WIENER: Wie haben Sie sich während des Shoots in diesem Material gefühlt?
DONKA ANGATSCHEVA: Bevor ich mich an den Bösendorfer Flügel gesetzt habe, habe ich die Augen geschlossen und getanzt. Durch die Bewegung entstand bereits eine bestimmte Atmosphäre, ich konnte loslassen. Als ich anschließend die ersten Töne der Tarantella spielte, fühlte ich mich unglaublich energiegeladen.
Lust auf die ganze Story?

Die ganze Geschichte gibt es gedruckt – in der aktuellen Ausgabe, versandkostenfrei zu dir nach Hause.





