Rauch, Leder, Lagune
Auf den Malediven gibt es jetzt eine Cigar Lounge, in der der Boden den Rauch schluckt. Im Kuda Villingili Resort im Nord-Malé-Atoll warten 13 kubanische Zigarrensorten und Whisky bis 18 Jahre.

Zwischen Beach Villen und Palmen steht ein Haus, das aus der Reihe tanzt: Spitzdach, zwei Etagen, zwei Terrassen mit Blick auf Lagune und Ozean. Im Erdgeschoss residiert die Library, im ersten Stock die Cigar Lounge des Kuda Villingili Resort Maldives.

Ein Boden, der Rauch schluckt
Die Wände sind teils mit Holz verkleidet, die Sessel in cognacfarbenes Leder gehüllt, durch die Holzfenster fällt der Blick auf türkisblaues Meer. Das Kuriosum liegt unter den Füßen: Der Boden besteht aus dunklem Rindsleder und neutralisiert laut Resort den Zigarrenrauch. Für Kenner ist das eine Rarität, für alle anderen ein guter Grund, die Schuhe auszuziehen.
13 Zigarren, ein Pairing
Die Karte führt 13 kubanische Sorten in verschiedenen Größen und Geschmacksrichtungen. Zwei Klassiker stechen heraus: die seltene Cohiba Limited Edition 2025 mit Zedernholz, dunkler Schokolade, geröstetem Kaffee und feinen Gewürznoten sowie die Cohiba Siglo VI, die mit Zeder- und Honigaromen, cremigen Nuancen und dezenter Würze punktet. Beide brennen laut Aussendung rund 60 bis 90 Minuten.
Jede Zigarre bekommt ein passendes Getränk zur Seite gestellt, etwa den zwölf Jahre gereiften japanischen Single Malt Yamazaki. Der Barkeeper hilft beim Pairing, auch mit der passenden Schokolade, und schenkt Blended und Single Malt Scotch aus. Dazu kommen Cognac, Likör, Wein, Tee und Signature Cocktails auf Bourbon-Basis.
Die Insel drumherum
Das Resort liegt rund 30 Minuten mit dem Schnellboot von Malé entfernt und hat 75 Villen, darunter 39 Strandvillen und Residenzen mit privatem Pool sowie 36 Wasservillen. Der tempelartige Pool in der Inselmitte gilt als größter der Malediven, Surfer schätzen den Zugang zum Spot Chickens Break. Acht gastronomische Adressen, ein Spa auf eigener Insel und das Green Globe Certificate im dritten Jahr in Folge gehören dazu.
Wer nach der Zigarre noch Rauch für die Seele braucht, hat es nicht weit: Die Terrasse schaut aufs Meer.






