Papier hält doch was aus
Die Kunstmesse paper positions vienna zeigt von 12. bis 15. November 2026 im Semper Depot, was Papier alles kann. Die dritte Ausgabe versammelt 28 Galerien in der Lehárgasse 8 im sechsten Bezirk.

Papier ist fragil, geduldig und erstaunlich vielseitig. Genau darauf hat sich die Messe spezialisiert: Die Galerien zeigen zeitgenössische und moderne Kunst sowie Arbeiten des 19. Jahrhunderts, alle auf oder aus Papier. Statt der üblichen Kojen setzt die Messe auf eine salonartige Architektur und einen offenen Grundriss. Dadurch wirkt das Ganze eher wie eine große Gruppenausstellung als wie ein Verkaufsparcours.
Papierkunst im Semper Depot
Das Semper Depot ist das Atelier- und Werkstättengebäude der Akademie der bildenden Künste Wien. Die Messe läuft im Rahmen der Vienna Art Week. Eine Sonderschau gestalten Foto Arsenal Wien und die Universität für angewandte Kunst Wien mit der Klasse von Sophie Thun; sie zeigen ausgewählte Arbeiten junger zeitgenössischer Fotografie.
Was am Samstag passiert
Im Begleitprogramm spricht am Samstag, 14. November, um 15 Uhr die Künstlerin Assunta A.A. Mohamed gemeinsam mit Bernadette Meisel von Viadukt Print über „Edition and Print Workshop“.
Eintritt und Presse Preview
Der Eintritt kostet 15 beziehungsweise 10 Euro, Online-Tickets gibt es über die Messe-Website. Die Presse-Preview findet am 12. November von 12 bis 14 Uhr statt und erfordert eine Akkreditierung. Das Fachmagazin artmagazine nannte die Messe nach der Premiere einen gelungenen Abschluss des Wiener Messekalenders. Wer sich ansehen will, wie viel Geduld in einem Blatt Papier steckt, hat dafür vier Tage Zeit.
Fotos: © paper positions vienna (Impressionen der Ausgabe 2025)








