Motor

Mazda CX-5 – Kuscheln mit den Autositzen

Franz J. Sauer

Lee Matthews hatte stets Probleme damit, wie man hierzulande seinen Familiennamen aussprach. Quasi als Resignation vor der Anglophobie der Österreicher (zunächst lebte der Australier in Innsbruck, dann in Wien) nannte er seine kleine Firma „Mafoo“ und verdingt sich nun schon seit einigen Jahren als Designer und Hersteller exklusiver Retro-Möbel.

Wie fühlt sich also ein Auto für den Möbel-Kenner an? Worauf achtet er? Was ist ihm wichtig, was weniger? Und wie fühlt sich das in Hinblick auf den Mazda CX-5 an?

Lee "Mafoo" Matthews in seinem Wiener Atelier Das Heck des Mazda CX-5 durch eines seiner Exponate betrachtet ... ... und draußen vor der Werkstätte geparkt.
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Das Heck des Mazda CX-5 durch eines seiner Exponate betrachtet ...

„I am a stickler for details“ warnt er. Macht sich sofort auf die Suche. Und wird kaum fündig, was aus seinem Mund als Kompliment zu gelten hat. Bald wendet er sich sozusagen seinem Fachgebiet zu, taxiert den Innenraum. „Der Sitz sieht kuschelig aus. Er sieht aus, als könnte er Dich halten. So richtig.“ Ein Autositz, der einen halten kann. Nicht loslassen mag. Sowohl aus sicherheitstechnischer, wie aus ergonomischer Sicht eine spannende Sache. Weiters mag Lee die fette Mittelkonsole, obwohl er weder ein Freund der Chromeinfassung ist („aber bei Autos muss das wohl so sein“), noch selbst auf die Idee kommen würde, „shiny materials“ wie das Klavierlack-Dekor zu verbauen, der Fingerabdrücke wegen.“ Ausdrücklich Gefallen findet „Mafoo“ an der Beschaffenheit des Leders, wie es sich um jeden Falz biegt und wirklich jede begreifbare Fläche umhüllt. Der Schalthebel liegt ebenso gut in der Hand des gelernten Tischlers wie das Lenkrad, einzig die spannende Aussenfarbe geht dem leidenschaftlichen Wohnmobil-Besitzer im Inneren ab. „Everything is black here. But you are having such a beautiful colour outside. It should be seen also in here.“