Kurt Ostbahn fast ausverkauft: Comeback mit Wermutstropfen

Bereits 2011 liess Willi Resetarits Dr.Kurt Ostbahn für zwei triumphale Konzerte auferstehen. Am kommenden Wochenende gibts nun ein Wiedersehen auf der Kaiserwiese.

 

Nach dem Tod vom „Trainer“ und Kurt Ostbahn-Erfinder Günter Brödl war es zwar traurig, aber nur konsequent, dass das legendäre Musik-Projekt ein Ende nahm und Willi Resetarits sich ab 2003 um seine zahlreichen anderen Projekte kümmerte. Ausnahmen wie das Comeback für zwei Gigs auf der Kaiserwiese im Prater anno 2011 (eigentlich hätte das ein Revival des legendären Konzertes 1991 auf dem Ostbahn 11-Platz sein sollen, die Location war aber nicht verfügbar, also wich man in den Prater aus) bestätigen seither die Regel des Ruhestandes von Dr. Kurt.

Comeback für zwei Gigs

Eine, oder besser gesagt: zwei weitere solche Ausnahmen gehen nun am kommenden Freitag (22.8.) und Sonntag (24.8.) ein weiteres Mal über die Bühne. Ort und Zeit, wie auch schon 2011: zwei Wochenend-Abende auf der Wiener Kaiserwiese beim Riesenrad. Ein Best of des längst legendären Repertoires des „Bruce Springsteen aus Favoriten“, bestehend aus gut sortierten Coversongs mit wienerischem Text, aber auch Eigenkompositionen, fix verankert im Genre des „Favo-Rhythm & Blues“ von Ostbahn Kurti (bis 1994) und Dr. Kurt Ostbahn (von 1995 bis 2003) ist zu erwarten. 


Wermutstropfen

Ein Wermutstropfen für Hardcore-Fans: Der legendäre „SexualberaterCharly Horak (im bürgerlichen Leben bekannt als Leo Bei), Bassist der nicht minder verkulteten Chefpartie, wird nach einem Disput mit Chef Ostbahn im letzten November nicht an den Gigs teilnehmen.

(function(d, s, id) { var js, fjs = d.getElementsByTagName(s); if (d.getElementById(id)) return; js = d.createElement(s); js.id = id; js.src = „//connect.facebook.net/de_DE/all.js#xfbml=1“; fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs); }(document, ’script‘, ‚facebook-jssdk‘));

Combo-Pianist „Professor Gugg“ Roland Guggenbichler nahm dies zum Anlass, ebenfalls sein Mitwirken abzusagen. Ob seither innerhalb der Band eine Einigung erzielt wurde und auf der Kaiserwiese doch noch mit einer frreudigen Überraschung für Fans zu rechnen ist, bleibt offen.

Fast ausverkauft.

An der Güte des Liedgutes, dass da in 30 Jahren von „Ostbahn-Mastermind“ Günter Brödl und Willi Resetarits zusammengetragen wurde, ändert das Fehlen obengenannter Bandmitglieder ebenso wenig wie am Zuspruch der Fans, die sich die beiden Konzerte – Willi Resetarits selbst will sie explizit nicht als Abschiedskonzerte titulieren, es sind von seiner Seite aber aktuell keine weiteren Bühnenaktivitäten geplant – nicht entgehen lassen wollen: für beide Shows sind nurmehr wenige Restkarten erhältlich.