KULTUR

Der Schizo-Punk in concert – Morak strikes back

Schizo-Punk, Burgschauspieler und Staatssekretär für Kultur – was eigentlich unvereinbar klingt, hat Franz Morak alles gelebt. Nach 25 Jahren Pause veröffentlicht der Grazer nun sein neues Album und spielt groß auf.

Text: Jakob Stantejsky

Von Heinz Rudolf Kunze wurde Franz Morak einst zum „Thomas Bernhard der Rockmusik“ geadelt. Nach einem Vierteljahrhundert Schaffenspause kehrt der alte Meister nun also wieder mit einem brandneuen Album im Gepäck zurück. „Leben frisst rohes Fleisch“ lautet der Titel der Platte, auf der Morak sich mit der Zeit und allem, was sie so mit sich bringt, auseinandersetzt: ihrer Gier, ihrer Ängste, ihrer Einsamkeit und ihrem Lärm.

Franz Morak und Rudi Dolezal beim Video-Dreh zu Moraks neuem Album „Leben frisst rohes Fleisch“ in der Wiener Albertina Passage. Foto: (c) Maximilian Lottmann

Franz Morak hat sein neues Album „Leben frisst rohes Fleisch“ mit Gottfried Helnwein und Christian Kolonovits (li.) eingespielt. Hier beim Videodreh in der Wiener Albertina Passage. Foto: (c) Maximilian Lottmann

Eingespielt wurde das Ganze mit den alten Kollegen Gottfried Helnwein und Christian Kolonovits. Im Stadttheater Gmunden gibt Morak allerdings auch bekannte Hits von früher zum Besten und sorgt für einen gewohnt scharfzüngigen und tiefgründigen Abend. Wenn eine derartige Legende zu ihrer Leidenschaft zurückkehrt, sollte man sich das auf keinen Fall entgehen lassen.

Franz Morak

Termin: 16. 3. 2019 im Stadttheater Gmunden
Info und Ticket: aufgeigen.at, franzmorak.at

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