KULTUR

Der Homo Austriaco bei der Diagonale

Vom 19. bis zum 24. März lockt die Diagonale zum 22. Mal nach Graz, wo dieses Jahr eine ganz besondere Figur des österreichischen Films mit im Fokus steht: Hanno Pöschl, seines Zeichens Leinwand-, Bildschirm- und Theaterschauspieler.

Text: Jakob Stantejsky

Kaum ein Darsteller schafft es, den grantigen, manchmal auch zwielichtigen Wiener mit derart viel Charme und Lässigkeit zum Leben zu erwecken, wie es Hanno Pöschl seit den 70ern regelmäßig tut. Der heute 69-jährige Urwiener zählt zu den ganz großen Charakterköpfen in der heimischen Szene, und die Diagonale widmet ihm in diesem Sinne dieses Jahr die Reihe „Zur Person“.


„Exit. Nur keine Panik“. Foto: (c) Filmarchiv Austria

„Geschichten aus dem Wienerwald“, 1978. Foto: (c) Filmarchiv Austria

Dabei werden sieben Werke des Schauspielers, der auch selbst anwesend sein wird, gezeigt – von einer Folge Kottan bis hin zum Oscar-nominierten „Revanche“ von Götz Spielmann.

„Kottan“, Foto: (c) ORF Archiv

„Revanche“, Foto: (c) Nick Albert

Wer Hanno Pöschl übrigens in seinem Wiener Alltag ­erleben möchte, dem sei das gleichnamige Gasthaus des Schauspielers in der Wiener Weihburggasse sowie sein legendäres „Das Kleine Café“ am Franziskanerplatz im Ersten ans Herz gelegt. Auch dort geht es urtypisch wienerisch und qualitativ besonders hochwertig zu. Scheint so, als wäre das gar das Markenzeichen von Hanno Pöschl.

Hanno Pöschl, Foto: (c) Diagonale Paul Pibernig

Diagonale – Festival des österreichischen Films

Termin: 19. bis 24. 3. 2019 in Graz
Neben dem Programm „Zur Person: Hanno Pöschl“ läuft auch unter anderem noch das historische Spezialprogramm „Über-Bilder: Projizierte Weiblichkeit(en)“
Info und Tickets: diagonale.at