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Sex im Weltraum

Manfred Sax

Weltraumtourismus ist nicht mehr Utopie, und Elon Musk werkt an einer Reise zum Mars. Bleibt die Frage: Wie geht Sex im Weltraum? Nun, dazu gibt es eine Studie. Und an ferngesteuerten Sextoys wird bereits gearbeitet.

Foto: Grayson

Wie wir wissen, hört im Weltraum niemand deine Schreie, das ist schon mal ein Vorteil, wenn der Trip schier unendlich ist und der Drang unwiderstehlich wird. Aber wie geht da eigentlich Sex? Das wurde auch der deutsche Astronaut Matthias Maurer gefragt, der jetzt im Rahmen der Mission „Cosmic Kiss“ sechs Monate auf der ISS busy ist. Wichtiges Thema, antwortete Maurer, nur gehört es nicht zum Programm. Die Wissenschaft ist da schon weiter. In einer diskret veröffentlichten Studie (1) diskutieren Forscher (Erobotics Research Consulting) die Probleme, wenn Schwerkraft ebenso fehlt wie Privatsphäre, und der Umgang mit Körperflüssigkeiten kompliziert wird, man denke an den Cumshot. Aber wer im All glücklich bleiben will, so die Scientists, sollte sich mit Masturbation anfreunden – und mit Technologie sowieso. Das brachte auch den Sextoy-Hersteller „We-Vibe“ an Bord, wie „Womanizer“ eine Marke der WOW-Tech-Gruppe, wenn auch ein Spezialist für Paarbenutzung, der schon am Planet Erde mit der „We-Connect“-App getrennte Lovers glücklich machte. Die Astronauten-Klamotten sollten kein Hindernis sein, ein Sextoy an der richtigen Stelle ist alles, was du brauchst. Die Zukunft ist wie ein Handjob ohne Hand.

(1) Dubé, Santaguida, Anctil (2020). Sex Tech in Space?; Info: https://wowtech.com/