Spuk im ältesten Kino Wiens
Im ältesten noch bespielten Kino Wiens spukt es am 14. November: Michael Blihall liest aus seinem Gespenster-Krimi „Kino der verlorenen Seelen“. Der Heftroman spielt in den Breitenseer Lichtspielen in 1140 Wien, und die Betreiber sind selbst Romanfiguren.

Groschenroman trifft Kultkino: Band 211 der Bastei-Reihe „Gespenster-Krimi“ verlegt das Grauen an einen Ort, den man in Wien auch ohne Geister kennt. Christina Nitsch-Fitz und Dieter Mattersdorfer, die das Kino betreiben, tauchen im Buch als Figuren auf. Der Roman erscheint am 7. November, eine Woche später wird er am Originalschauplatz präsentiert.
Lesung, Film, Signierstunde
Der Abend beginnt am Samstag, dem 14. November 2026, um 19 Uhr mit Einlass und Begrüßung. Danach liest Michael Blihall live, anschließend läuft „Bis das Blut gefriert“ (The Haunting), Robert Wise, USA/Großbritannien 1963, 112 Minuten, in deutscher Fassung. Zum Schluss lädt der Autor im Kinofoyer zur Signierstunde.

Karten, Heft inklusive
Das Heft Nummer 211 ist im Ticket enthalten. Der Vollpreis liegt bei 12 Euro, ermäßigt zahlen 10 Euro (gegen Vorlage von Ö1-Mitgliedskarte, Pensionisten-, Studierenden-, Lehrlings- oder Zivil- und Präsenzdienerausweis), mit der Clubkarte der Breitenseer Lichtspiele sind es 7 Euro. Das nonstop-Kinoabo gilt mit 5 Euro Aufpreis. Beim Online-Kauf kostet die Vollpreiskarte 12,50 Euro. Tickets gibt es auf der Seite der Breitenseer Lichtspiele.
Der Film zum Grusel
Die Wahl des Films passt zum Haus. „Bis das Blut gefriert“ gilt als Klassiker des leisen Schauers, einer, der mit Atmosphäre arbeitet statt mit Effekten, und genau die bringt ein historischer Kinosaal von selbst mit.
Wer in Wien Gänsehaut sucht, braucht dafür weder Friedhof noch Halloween. Ein alter Vorstadtkinosaal, ein Heftroman und ein Samstagabend im November reichen.

