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Seitensprung leicht gemacht: Mann gräbt Tunnel zu seiner Affäre

Die berühmtesten Liebesgeschichten der Welt erzählen stets von Liebenden, die keine Gefahren scheuen und jedes noch so gewaltige Hindernis überwinden, um sich schlussendlich in den Armen zu liegen. Idealerweise lebending, manchmal auch tot – man denke an Romeo und Julia. Ein ähnlich episches Liebesepos (jaja, Shakespeare war Dramatiker, schon gut) hat sich nun in Mexiko zugetragen.

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Unser moderner Romeo heißt laut lokalen Zeitungen Alberto, seine Geliebe Pamela. Doch in diesem Fall sind keine verfeindeten Familien das Joch der Turteltäubchen, sondern die Ehe selbst. Denn beide sind (dies ist wohl bald als Vergangenheit zu betrachten) verheiratet – mit jeweils jemand Anderem. Hm. Blöd. Der Schauplatz ist Villas del Prado in Tijuana, wo die starcrossed lovers offenbar in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander wohnen. Pamela und Alberto haben sich jedenfalls gefunden und weil das mit dem um-den-Balkon-Schleichen immer so mühsam ist (und auffällig) hat Alberto kurzerhand einen Tunnel von seiner zu ihrer Wohnstatt gebuddelt. Maurer bei Tag, Wühlmaus bei Nacht – wer kann, der kann.


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Die verbotene Liebe flog auf, als Pamelas Ehemann Ende des letzten Jahres früher als geplant heimkam und Alberto in seinem Haus erspähte, der gleich darauf wie vom Boden verschluckt war – buchstäblich. Der Tunnel war dann schnell entdeckt und Jorge, so der Name des betrogenen Gatten, folgte Alberto durch den Geheimgang bis in dessen Haus. Dort lieferten sich die beiden Männer offenbar einen Faustkampf, woraufhin die Polizei eingeschaltet wurde und auch Albertos Frau von der Liebelei erfuhr.

Klingt alles wie in einer mexikanischen Seifenoper, von den generischen Namen bis hin zur irren Handlung. Aber das ist wirklich passiert, echt! Und ganz ehrlich: Wir zollen Alberto den größten Respekt für sein subterranes Projekt, dass er nicht nur allein, sondern auch noch unter Geheimhaltung vollziehen musste. Hach, die Liebe! Macht aus Menschen Maulwürfe!