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Ich bin definitiv ein Gamer.

Kurz vor dem „zweiten Österreich-Grand Prix“ auf dem Red Bull Ring steht uns Alexander Albon, Fahrer im „Heimteam“ Red Bull-Racing, Frage und Antwort. Dabei gehts um virtuelles Racing, die richtige Uhr und mit welchem Körperteil man auch im High-Tech-Zeitalter das Auto am besten spürt.

WIENER: Rein aus Fahrersicht: bedeutet die Saison 2020 Stillstand in Eurem mentalen Fortkommen, so ganz ohne Wettkampf? War es schwer, die letzten Monate über „scharf“ zu bleiben?

ALEX ALBON: Nicht wirklich. Wir hatten ja e-racing und damit eine Menge Spaß. Da bleibt Dein Wettkampf-Spirit gefordert. Natürlich ist es nicht das echte Racing, aber es war mein kleines Stückchen Wettkampf für jeden Tag zuhause, während des Lockdown. Und ich habe es sehr genossen.


Gibt es irgendeine Art von Simulation, die dem Feeling im Rennauto nahekommt?

Der Simulator, den wir im Werk in Milton Keynes haben kommt der Wirklichkeit ziemlich nahe, was vor allem daran liegt, dass wir den ja mit echten Renndaten und -zahlen füttern. Da kann der normale Game-Simulator für zuhause am Laptop nicht mithalten. Bei weitem nicht.

Sind Sie selbst ein Gamer?

Ich bin definitiv ein Gamer! Momentan kippe ich auf dieses neue Spiel namens Valorant rein. Ist ein bissl wie Conterstrike Go, aber mit mehr Carttons und daher nicht ganz so todernst realistisch. Macht mir viel Spaß, hab ich immer auf meinem Laptop dabei und spiele im Hotel. Das bringt mich kopfmäßig weg vom Rennsport, was manchmal nötig ist. Allerdings – letzte Woche zwischen den beiden Rennen in Österreich kam ich nicht dazu.

© TAG Heuer

Stell Sie sich vor, Sie sind an der Strecke, machen die Augen zu und stecken was in die Ohren – mit welchem Körperteil spüren Sie das Rennfeeling am meisten? Wie SPÜREN Sie Rennen?

Ich glaube, es ist der Bauch, der Magen. Dort spürt man die Kräfte, die auf einen wirken, am unmittelbarsten. Etwa wenn es Dich da aushebt und Du kurz das Gefühl hast, das alles sehr sehr leicht wird – oder eben schwer. Ich glaube sogar, dass man immer mit den Nervenenden am Rücken und am Hintern mehr spürt als mit Augen und Ohren. Dort spüren wir das Auto, das erdet uns. „We get the sensations through our backside.“

Autos und Uhren gehören immer schon irgendwie zusammen. Warum ist das so, warum stehen die selben Menschen auf beide Dinge und wo ist die Verbindung zwischen Uhren und Autos am engsten?

Zunächst sind beide von der Technik her sehr hochentwickelt. Ich habe das Gefühl, die Uhrentechnik geht permanent an ihrer eigenen Grenzen, um sie zu erweitern und neu zu definieren – und dasselbe machen wir im Rennsport. Ein anderer Punkt, der den Rennsport mit dem Wesen einer Uhr verbindet: Glamour. Autos sind sexy, ebenso wie Uhren. Beides sind begehrenswerte Produkte. Und dann gibts da noch die Zeitmessung. Ich meine, bei uns geht es hauptsächlich um Rundenzeiten und somit wird unser ganzes Leben eigentlich von einer Stoppuhr diktiert.

Wie muß für Sie die perfekte Uhr aussehen?

Zunächst muß eine Uhr unbedingt Klasse haben. Ansonsten bin ich da nicht sehr anspruchsvoll. Ich mag keine Uhr, die zu dick aufträgt und auf der anderen Seite spiele ich gerne Golf. Was mich automatisch die neue, digitale Äre mögen lässt. Speziell die neue TAG Heuer Connected taugt mir sehr. Sie sieht gut aus, hat gute Features fürs Training und es gibt die TAG Heuer Golf App. Und wenn man nur auf die Uhr schaut, mag ich die einfachen, normalen Zifferblatt-Faces, die sie bereithält.

© Red Bull Content Pool

Reden wir über die Rennsportgeschichte. Wenn Sie all die netten, historischen Fotos sehen aus den 1979ern, von den alten Rennstrecken mit all den HEUER-Logos und Schildern rundherum – erzeugt das für einen jungen Fahrer wie Sie eine Art Brücke zu den guten, alten, wilden Zeiten des Rennsports?

Ich finde, wenn man an den Rennsport von früher denkt, denkt man unweigerlich an TAG Heuer. Ölige Hände von Mechanikern, verrußte Gesichter, Fahrer mit Goggles, geschafft vom Rennen und am Handgelenk eine HEUER. Das ist für mich irgendwie die erste Assoziation. TAG Heuer und die Formel 1, das ist eine lange Geschichte von gegenseitiger Wertschätzung. Das ist letztlich auch der Grund dafür, warum das schon so lange anhält. Und auch noch lange halten wird.

Zum zweiten Mal in der Geschichte der Partnerschaft mit Aston Martin Red Bull Racing stellt TAG Heuer eine Sonderedition vor, um die kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem erfolgreichen Rennstall zu feiern. Seit 2016 arbeitet die innovative Schweizer Luxusuhrenmarke mit dem in der Fahrer- und Konstrukteurswertung viermal in Folge siegreichen F1-Team zusammen.

Der in enger Zusammenarbeit mit dem F1-Team konzipierte Chronograph mit markanten 43 mm Durchmesser überzeugt durch seine frische, sportliche Optik und optimale Lesbarkeit unter allen Bedingungen. Das aktualisierte, elegante Design der Uhr wurde vom brandneuen Formel-1-Fahrzeug von Aston Martin Red Bull Racing inspiriert, das am 19. Februar 2020 in Barcelona vorgestellt wurde, und unterstreicht eindrucksvoll die Power dieser Partnerschaft. Das Blau des Wagens findet sich auf dem Zifferblatt sowie der festen Aluminiumlünette der Uhr. Der in leuchtendem Red-Bull-Gelb gehaltene Sekundenzeiger des Chronographen wird perfekt ergänzt durch tolle Farbakzente in Red-Bull-Rot auf der Tachymeter-Skala. Das Azurage-Design der drei Hilfszifferblätter und das Datumsfenster in 4-Uhr-Position unterstreichen zusätzlich die selbstbewusste, sportliche Ästhetik dieses Modells.

In den Boden des verschraubten Edelstahlgehäuses ist das Logo des Aston Martin Red Bull Racing Teams vor einem karierten Hintergrund eingraviert. Der quarzgetriebene Chronograph verfügt über ein robustes Edelstahlarmband, komplett mit Fahrerverlängerung, sodass die Uhr über dem Rennoverall getragen werden kann.

Die extrem widerstandsfähige und stoßfeste TAG Heuer Formula 1 Aston Martin Red Bull Racing Special Edition ist bis 200 Meter Tiefe wasserdicht und musste mehr als 60 rigorose Qualitätstests bestehen.

Die TAG Heuer Formula-1-Kollektion wurde 1987 geschaffen und greift die langjährige Tradition der Marke als Partnerin des Motorsports in zeitgemäßer Form und begeisternder Optik auf. Wie der Sport selbst, so sind auch die Zeitmesser dieser renommierten Kollektion überaus faszinierend und überzeugen durch innovative Design-Features ebenso, wie durch wegweisende technische Merkmale, die von der extremen Performance der Formel-1-Teams inspiriert wurden.